04.03.2022 - 10:31 Uhr

Corona-Inzidenz in Bayern wieder leicht gestiegen

Eine medizinische Mitarbeiterin hält in einem Corona-Testzentrum ein Abstrichstäbchen in der Hand. Bild: Matthias Balk/dpa/Symbolbild
Eine medizinische Mitarbeiterin hält in einem Corona-Testzentrum ein Abstrichstäbchen in der Hand.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist am Freitag verglichen zum Vortag wieder leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der erfassten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 1581 an. Am Vortag waren es 1567. Die bundesweite Inzidenz stieg ebenfalls leicht: von 1174 auf 1196.

Die Gesundheitsämter in Bayern meldeten dem RKI innerhalb eines Tages 38.591 neue Infektionen und 64 weitere Todesfälle. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat zeigte am Freitag der Landkreis Regen mit 2812; die niedrigste wies mit 636 der mittelfränkische Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim auf.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern - oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem gibt es nach Einschätzung des Laborverbands ALM inzwischen eine größere Zahl von Menschen, deren Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigt wird. Diese Infektionen fließen dann nicht in die offizielle Statistik ein.

RKI-Dashboard

© dpa-infocom, dpa:220304-99-381004/4

 
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