30.12.2020 - 16:25 Uhr
Deutschland und die WeltOberpfalz

Meinung 2020 – das Jahr der Denker

Diesen Artikel lesen Sie mit
Was ist OnetzPlus?

2020 ist fast vorbei. Wir haben viel gelernt, unter anderem dass Deutschland immer noch das Land der Dichter und Denker ist und dass Silvester heuer wie in "Dinner for One" ausfallen wird, schreibt Elisabeth Saller in ihrem Kommentar.

Freddie Frinton als Diener James und May Warden als Miss Sophie im TV-Sketch „Dinner for One oder der 90. Geburtstag“.
von Elisabeth Saller Kontakt Profil
Kommentar

2020 ist fast vorbei - "zum Glück" sagen viele. Schon im Sommer haben sich viele Menschen gewünscht, dass dieses vom Coronavirus geprägte Jahr schnell vorüber geht. Das nächste Jahr wird wieder normal, hofften sie. Doch die Aussichten darauf sind erstmal nicht viel besser.

Dabei war 2020 nicht alles schlecht. Das Virus und vor allem die vielen Toten hätte es für all die positiven Erkenntnisse natürlich nicht gebraucht, damit wir lernen, uns schnell auf neue Situationen einzustellen und dass zu einem stressigen Job noch mehr Stress hinzukommen kann, etwa durch Unterricht von zu Hause. Wir können nun mit Apps und Programmen umgehen, um mit Kollegen, Familie und Freunden Kontakt zu halten. Und wir haben spätestens durch das Virus erkannt, in welchen Berufen sich dringend etwas verbessern muss. Auch toll: Im Land der Dichter und Denker gibt es noch viele Denker - Wissenschaftler, die in kürzester Zeit einen Impfstoff entwickeln können, wenn Geld keine Rolle spielt. Leider gibt's auch andere "Quer"-Denker.

Dieses verrückte Jahr endet mit einer Silvesterfeier, die wie in "Dinner for One" ablaufen muss: einsam und kurz. Zwischen 21 und 0 Uhr haben wir Zeit zum Pläneschmieden fürs neue Jahr. Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähle ihm von deinen Plänen.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.