Deutschland und die Welt
10.11.2021 - 09:10 Uhr

Anonymous hackt Attila Hildmann

„Anonymous“ hat die Internetseite von Attila Hildmann lahmgelegt - schon wieder. Über eine Sicherheitslücke erlangten die Hacker Zugriff auf seine Seite, gestalten sie um und nehmen und nehmen den Verschwörungsfan auf den Arm.

Attila Hildmann kann nicht auf seine Internetseite zugreifen. Hacker haben sie übernommen. Bild: Jörg Carstensen
Attila Hildmann kann nicht auf seine Internetseite zugreifen. Hacker haben sie übernommen.

Das Hacker-Kollektiv „Anonymous“ hat laut Blogeintrag auf Anonleaks sensible Daten des rechtsextremen Koches Attila Hildmann erbeutet und seine Website übernommen. Eine Sicherheitslücke bei Hildmanns Provider machte das möglich. Die Hacker hatten so „Voll-Zugriff" auf alle Datenbanken als "root‘“. Sie konnten zusätzlich problemlos auf die Zutrittskontrolle zum Rechenzentrum, Webcams, das Account-Verwaltungssystem oder sogar das Ticketsystem zugreifen, wie es in dem Blogartikel heißt.

Auch persönliche und unverschlüsselte Kundendaten waren so zugänglich – inklusive Kreditkartendaten. Die Kundendatenbanken und die Webseiten – außer jene von Hildmann – habe Anonymous nicht angerührt, wie es heißt. Der Zugang zum Verwaltungstool war gesperrt worden, das Kundenlogin funktioniere laut Anonymus nicht. Hildmanns Website bekam gleich noch ein neues Erscheinungsbild: zu sehen ist dort jetzt eine Video mit einem Cover von „Oops! … I did it again“

Hildmann versuchte offensichtlich deswegen den Support zu erreichen. Geantwortet hat aber das Hacker-Kollektiv: „Das tut mir sehr leid. Maus. Kuss auf die Nuss. LG Dein Albtraum“.

Blogeintrag bei anonleaks

Deutschland & Welt13.09.2021
Anonymous hat die Website von Attila Hildmann gekapert. Screenshot: www.attilahildmann.de
Anonymous hat die Website von Attila Hildmann gekapert.
Info:

In Hildmanns Chatgruppe eingeschleust

Im Juni 2020 gerieten Attila Hildmann und das Hacker-Kollektiv "Anonymous" aneinander. Die Aktivisten haben daraufhin eine Person als Admin in eine von Hildmanns Chatgruppe eingeschleust. Der neue Admin warf daraufhin rund 2000 Mitglieder aus der Gruppe.

 
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