02.11.2020 - 10:05 Uhr
Deutschland und die WeltOberpfalz

Knuffelcontact statt Distancing

Kontaktbeschränkung, Lockdown, Maskenpflicht. Die Begriffe, die die Corona-Pandemie begleiten, klingen hart. Wie schön, dass es da den Knuffelcontact gibt.

Die Corona-Pandemie hat harte Worte hervorgebracht. Knuffelcontact gleicht das aus.
von Alexander Unger Kontakt Profil

In Belgien, von Coronas zweiter Welle hart getroffen, sind neue Regeln in Kraft. Dort gibt es eine harte Kontaktbeschränkung auch im privaten Bereich, aber man darf bis Mitte Dezember laut Verordnung nun einen „Knuffelcontact“ haben, eine Person außerhalb des eigenen Haushalts, darf zu Besuch kommen. Das Wort macht in schweren Zeiten von Covid-19 die Runde. Ähnlich wie "snoezelen", eine Wortschöpfung aus „snuffelen“ (etwa: kuscheln und „doezelen“ (dösen), sorgt es für Erheiterung und klingt nach Nähe statt Distanz, nach dürfen statt verzichten. Das Wort „Knuffelcontact“ (gesprochen mit ü) kommt aus dem niederländischen und bedeutet "kuscheln", "schmusen", "knutschen" und sorgt nicht nur auf Twitter für lächelnde Gesichter.

Corona-Newsblog zur Lage in der Nordoberpfalz

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