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08.11.2021 - 16:00 Uhr
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Meinung: Krankenhaus-Ampel wirft kein gutes Licht auf Söder

Nach zwei Tagen gelb schaltet Bayerns Krankenhausampel auf rot – die Verwirrung ist damit auch bei der vierten Wellte groß. Die Verantwortung muss der Ministerpräsident übernehmen, kommentiert Wolfgang Würth

Kommentar von Wolfgang Würth
Bayerns Krankenhaus-Ampel steht auf rot. Symbolbild: Stefan Sauer
Bayerns Krankenhaus-Ampel steht auf rot.

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Kommentare

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Martin Pfeifer

Die Krankenhaus-Ampel war von vornerein eine "Fehlschaltung". In der zweiten und dritten Welle ist es den Landesvätern und ihren Ministerien gut gelungen, die Maßnahmen je nach der regionalen Inzidenz zu verschärfen oder auch zu lockern.

Bei der Krankenhaus-Ampel hat man einfach nur eine integrale Betrachtung über ganz Bayern eingeführt. Die Verantwortlichen waren wohl der Meinung, dass das Limit so hoch liegt, das die Krankenhaus-Ampel nie auf rot springt. Oder waren sie gar mit anderen, für einen Politiker viel wichtigeren Sachen, wie der der Bundestagswahl beschäftigt?

Das trotz der (bundesweit gesehen eher bescheidenen) Impfquote ein Zusammenhang zwischen der Corona-Inzidenz und der Hospitalisierung sowie der Belegung der Intensivstationen besteht, dürfte mittlerweile Allgemeinwissen sein. Dazu haben wir noch zu viel Ungeimpfte. Wenn man also ein nachlaufendes Kriterium wie die Belegung der Intensivbetten als Kriterium benutzt, dann muß man halt eher eingreifen, weil es ja einen Zeitverzug im Bereich von 1 bis 2 Wochen zwischen dem Anstieg der Inzidenz und der Hospitalisierung gibt. Das hat man nicht getan. Offensichtlich fürchtet man mittlerweile nicht mehr das Virus selber, sondern die ganzen Klagen der Querdenker und Covidioten gegen jedwede Corona-Auflagen. Um es mal mit einem Alltagsbeispiel zu vergleichen: auf dem Grundstück gibt es einen Brunnen, dessen Umfassung zu niedrig ist. jeder vernünftige Bürger würde die Umfassung erhöhen oder wenigstens den Schacht abdecken, damit das Kind nicht in den Brunnen fällt. Und was macht unsere Staatsregierung? Sie wartet ab, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist. Dann kommt erst der Deckel drauf und es wird ein Zaum drumherum gebaut.

Die Delta-Variante ist ja schon einige Monate im Umlauf. Die Virologen wissen mittlerweile sicherlich zu gut, wie gefährlich sie wirklich ist. Was sie jetzt anrichtet, haben wir in einem kleinem Maßstab bereits im Sommer gesehen. Die wenigen Corona-Patienten wurden immer jünger.

Aber da war ja eine Bundestagswahl und so wunderbar niedrige Corona-Werte. Ein Unternehmern, der bei gut laufenden Geschäften nicht in seine Firma investiert, wird in der Krise vom Markt verschwinden. Das erlebt die Politik jetzt gerade.

09.11.2021
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