Schulen, Geschäfte, Kinos, Restaurants, Theater, Fitnessstudios: Vieles ist gerade wegen der Coronakrise geschlossen. Überall ist vom Lockdown die Rede. Dieser Lockdown sollte eigentlich bis zum 10. Januar gehen. Doch nun sieht es so aus, als würde das nicht reichen.
Am Dienstag bespricht sich die Bundeskanzlerin Angela Merkel deswegen mit den Regierungschefs der Bundesländer. In manchen Bundesländern haben sich mehr Menschen mit dem Virus angesteckt als in anderen. Trotzdem sagten die meisten Regierungschefs schon vorab: Es ist zu früh, den Lockdown zu beenden. Man weiß zum Beispiel noch nicht genau, wie viele Menschen sich über die Feiertage angesteckt haben.
Verlängerung bis Ende Januar
Insgesamt wird der Corona-Lockdown nicht mit dieser Woche enden. Die Unions-geführten Länder hatten sich bereits am Sonntagabend auf eine Verlängerung bis Ende des Monats verständigt, wie die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus dem Kreis der Ministerpräsidenten erfuhr. Nur zwei SPD-geführte Länder seien noch anderer Meinung, hieß es aus einer anderen Quelle. Auch der Bund tritt für eine Ausweitung bis Ende Januar ein. Thüringen hatte schon am Sonntag erklärt, den Lockdown bis zum 31. Januar weiterführen zu wollen.
Auch Dreyer sprach sich für eine Verlängerung bis Monatsende aus. "Das ist, glaube ich, auch die Mehrheit der Kollegen», fügte die SPD-Politikerin hinzu. Nach einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) halten sich die Länder mit niedrigen Infektionszahlen offen, in zwei Wochen noch einmal über den dann aktuellen Stand zu sprechen und die Maßnahmen neu zu diskutieren.

















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