Diebrunn bei Wernberg-Köblitz
22.01.2020 - 16:43 Uhr

Mit Musik nach den Sternen greifen

Wie soll es auch anders ein: Mit musikalischem Schwung starten die Geschwister Braun ins Jahr 2020. Bodenständige Volksmusik wird beim Böhmischen Abend in Diebrunn geboten.

Vitus Kaa auf der Quetschn und Hans Kiener am Abflussrohr interpretieren die Dudelsack-Version von „Amazing Graze“. Bild: exb
Vitus Kaa auf der Quetschn und Hans Kiener am Abflussrohr interpretieren die Dudelsack-Version von „Amazing Graze“.

Zahlreiche Musikanten, Sänger und Liebhaber dieses nun schon im 33. Jahr stehenden und mehr denn je beliebten Musikantenstammtisches folgten der Einladung und wurden von der Moderatorin des Abends, Irene Sebald, begrüßt, nachdem ihre Stubenmusik den Auftakt zu diesem gemütlichem „Oumd in da Stub`n“ bestritten hatte.

„A guads neis Joah!“ - mit diesem Lied drückte das Musikantenehepaar Richard und Gerlinde Werner aus Schmidgaden die besten Neujahrswünsche gesanglich aus. Lustig und fidel machte die Wernberger Nachwuchsmusikantin Leonie Eckert mit ihrem Opa Jochen Wernlein aus Weiden auf der Steierischen gleich weiter, bevor sich Bruno Hartwich aus Diendorf mit dem Lied „Ich schenk dir heut Nacht die Sterne“ in die Herzen der Zuhörer spielte. Auch Wolfgang Butz aus Inzendorf gefiel. Ob Polka, Walzer oder Landler, das Neunkirchner Trio Manfred und Edeltraud Reithmeyer mit Tochter Nicole Suttner begeisterten mit schwungvoller Quetschnmusik, Sepp Lang aus Wernberg sowie Hans Gietl aus Schwarzenfeld mit Oberpfälzer Melodien.

In die 1950er und 1960er Jahre entführte die Combo um Helmut Reichl und Willi Prechtl aus Pressath sowie Manfred Döllinger (Neunkirchen) auf Quetschn, Gitarre, E-Bass und Saxophon. Auf keinen Fall fehlen durfte im Programm die Buchberg-Hüttenmusik von Vitus Kaa, Franz Graf und Hans Kiener, der dieses Mal sogar einen Dudelsack auf dem Abwasserrohr spielte. Schließlich rundeten die „Old Strings“ einen der schönsten Böhmischen Abende ab: Karl-Heinz Müller, Christian Häusler, Hans Kiener (Schnaittenbach) und Helmut Reichl (Pressath).

Humorvolle Mundartbeiträge kamen dieses Mal aus dem Repertoire von Maria Fellner (Kohlberg) sowie dem Schönseer Mundartdichter Anderl Ebnet, der seine Heimat mal nachdenklich und nostalgisch, mal humorvoll und witzig liebevoll beschrieb.Der nächste Böhmische Abend in Diebrunn findet am zweiten Samstag im März statt.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.