05.12.2019 - 14:02 Uhr
DieterskirchenOberpfalz

Chor als Lichtbringer in dunkler Zeit

Mit Liedern und Gedichten zur Adventszeit erfreut der Dieterskirchner Chor „Ganz & Gar" das Publikum beim Auftritt in der Pfarrkirche. Lieder und Texten stimmen auf das Christfest ein.

Der Chor „Ganz und Gar“ unter der Leitung von Anita Forster bescherte den Musikfreunden ein Konzert mit adventlichen Weisen.
von Udo WeißProfil

Einen besinnlichen Abend als Einstimmung auf die Adventszeit veranstaltete der Chor „Ganz und Gar“ in der Kirche Sankt Ulrich. Unzählige Kerzen, die den Weg zum Gotteshaus säumten, und die kreative Dekoration beidseits des Kirchenportals mit der Handschrift der Familie Fuchs, wiesen auf das Thema „Licht in dunkler Zeit“ hin, zu dem Lieder und Texte vorgetragen wurden.

Mit Kerzen zogen die Sänger in das Gotteshaus ein, hier verbreitete auch eine große Krippe Weihnachtsstimmung. Nach dem Lied „In Stille angekommen“ segnete Pfarrer Markus Urban den Adventskranz in der Kirche und auch die Adventskränze der Besucher. Dazu wurde „Wir sagen euch an“ von allen gesungen. Der Chor unter der Leitung von Anita Forster trug adventliche Lieder vor wie „Zünd ein Licht an“, „Licht der Liebe“, „So könnte es Weihnachten werden“, „Spuren aus Licht“ und „Here J am“.

Dazwischen verdeutlichten Chormitglieder in Gedichten, Geschichten und Gebeten das, was der eigentliche Sinn von Weihnachten sein sollte: Anderen zu helfen, keinen ausschließen, teilen und Gutes tun. In den „Gedanken einer Kerze“ stand die Frage, ob die Kerze in der dunklen Schachtel bleiben solle oder zur Freude der Menschen brennen und damit immer weniger werden solle. „Je mehr ihr für andere brennt, desto heller wird es in euch“, war die Erkenntnis.

Ein kleiner Stern war in einer weiteren Geschichte traurig, dass er nicht so hell strahlen konnte wie die großen. Aber, so wurde er getröstet, alle Sterne sind wichtig, ob klein oder groß, dunkel oder hell. So ist es auch bei den Menschen. „Wann fängt Weihnachten an?“ lautete ein Impuls, der zur Erkenntnis führte: „Wenn der Starke die Kräfte des Schwachen liebt.“ Auch Pfarrer Markus Urban trug Wünsche zu Weihnachten vor, die nicht am Materiellen ausgerichtet waren.

Gemeinsam wurde das Lied „Macht hoch die Tür“ gesungen. Abschließend bedankte sich Anita Forster bei allen, die zum Gelingen beigetragen haben. „Uns als Chor ist es ein Anliegen, nicht nur vom Licht in dunkler Zeit zu singen, sondern auch Lichtblick in dunkler Zeit zu sein. Daher wollen wir den Erlös aus dem Kerzenverkauf spenden für die Kinderkrebshilfe Nordoberpfalz“, betonte sie.

Nach dem „Adventlichen Halleluja“, einem Gebet und dem Abschlusssegen genossen die Gäste auf dem Kirchplatz das Angebot des Fördervereins der Grundschule mit Glühwein und Gebäck bei einem gemütlichen Beisammensein.

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