09.07.2020 - 12:12 Uhr
DieterskirchenOberpfalz

Dieterskirchen ist für den Nachwuchs bestens aufgestellt

Bürgermeisterin Anita Forster (links) empfing MdB Marianne Schieder vor dem Gemeindezentrum, das erst jüngst energetisch saniert worden war.
von Udo WeißProfil

In ihrem Amtszimmer im Gemeindezentrum begrüßte Bürgermeisterin Anita Forster die Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder (SPD) zum Antrittsbesuch. Im Gespräch ging es hauptsächlich um Fördermöglichkeiten und finanzielle Unterstützungen. Die Sportstättenförderung muss wieder aufgelegt werden, zeigte sich Marianne Schieder überzeugt. In Dieterskirchen werde der digitale Schießstand des Schützenvereins über dieses Programm abgewickelt, im Sportgelände des TSV werde die Beleuchtung auf LED umgestellt, brachte die Bürgermeisterin vor. Im Sportheim stünden jedoch weitere Sanierungen an, für die diese Fördermöglichkeit ein großer Nutzen wäre.

Saniert werden müsse auch das Kriegerdenkmal am Plo, führte Forster aus. Eine weitere anstehende Maßnahme sei die Überholung der Kläranlage, für die man Zuschüsse nach den "Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben" (RZWaS) erwarte. „Dieses Programm zur Förderung wasserwirtschaftlicher Vorhaben muss auch wieder aufgelegt werden, da viele Rohrleitungen beim Sanieren von Straßen zu erneuern sind“, sagte Schieder. Auf wenige Schäden hofft die Bürgermeisterin bei der Überprüfung der Brücken, die demnächst ansteht.

Großes Thema beim Gespräch war das Ganztagsangebot der Schule. Auch wenn die Kinder nach dem Unterricht gegenwärtig mit in die Kindergartenbetreuung integriert seien, müsse je nach Bedarf ein eigenständiges Nachmittagsangebot aufgebaut werden, ist die Bürgermeisterin überzeugt. „Die Schule am Ort ist wichtig für das gesellschaftliche Leben und die Vereinsgemeinschaft“, betonte Anita Forster. Mit dem neuen Kindergarten und viel Platz in der Schule sei die Gemeinde für den Nachwuchs gut aufgestellt. Dazu trage auch das Baugebiet „Am Horneckfeld“ bei, allerdings seien fast alle Parzellen verplant. Zur weiteren Ansiedelung von Familien müsse man ein neues Baugebiet ins Auge fassen.

Weitere Themen, die im lockeren Austausch zur Sprache kamen, waren die Einschränkungen durch Corona, die besonders den Gaststätten, Vereinen und Kultureinrichtungen zu schaffen machen. Allerdings sei Urlaub zu Hause nicht zu verachten, und die heimische Wirtschaft könne dadurch unterstützt werden. Mit kleinen Geschenken verabschiedeten sich Anita Forster und Marianne Schieder.

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