02.03.2020 - 12:48 Uhr
DieterskirchenOberpfalz

In unter drei Minuten zum Einsatz

Bei der Feuerwehr Dieterskirchen bleibt Andreas Eckl als Vorsitzender an der Spitze. Die Berichte in der Jahreshauptversammlung zeichnen das Bild einer engagierten Truppe, die sich auf vielen Feldern um die Gemeinde verdient macht.

Bürgermeister Johann Graßl (links) wünschte der neuen Vorstandschaft mit Vorsitzendem Andreas Eckl (Fünfter von links) und Kommandant Matthias Rötzer (Dritter von links) alles Gute.
von Elfriede WeißProfil

„Für Dieterskirchen seit 1882“ lautet der Leitspruch der Feuerwehr Dieterskirchen. Dass dieser ein Selbstverständnis und ein Leitbild ist, wurde bei der Jahreshauptversammlung deutlich. In seinem Bericht listete Vorsitzender Andres Eckl den Frühjahrsputz rund ums Gerätehaus ebenso auf, wie die Gratulation zu 14 runden Geburtstagen von Mitgliedern. Eine Wanderung nach Wagnern, der Weinabend mit „Dani und Floh“ und die Fahrradorientierungsfahrt zusammen mit dem Stammtisch ergänzten das Programm des Vereins.

Ein großartiges Event sei die „Hangover-Party“ beim Sportplatz gewesen. Daneben wurden auch Feste befreundeter Feuerwehren in der Region besucht. Für heuer stehen die Teilnahme am Florianstag in Zangenstein und beim Jubiläum der Feuerwehr Meißenberg an. Christian Pregler berichtete von einer gut gefüllten Kasse, in der 2019 ein schönes Plus erwirtschaftet wurde.

„Unsere starke Gemeinschaft verbindet und macht vieles möglich“, begann Kommandant Matthias Rötzer seine Ausführungen und bezog dies besonders auf die Neueindeckung des Feuerwehrhauses durch die Mitglieder. Die alten Dachziegel seien nach dem Winter immer wieder abgeplatzt, so dass man größere Schäden vermeiden wollte. Das Material wurde von der Gemeinde bezahlt, die Arbeit von den Feuerwehrleuten erledigt.

Zehn Einsätze mit 79 Einsatzstunden, vornehmlich im Bereich technischer Hilfsleistungen, wurden erbracht. Brände gab es im Zuständigkeitsbereich nicht. Von 190 Mitgliedern sind 44 Aktive, davon 12 Atemschutzträger. Bei den neun Anwärtern überwiegt gegenwärtig der Frauenanteil. „Die durchschnittliche Ausrückzeit betrug 2,75 Minuten“, berichtete Rötzer aus der Statistik. Standortlehrgänge und Ausbildungen an der Feuerwehrschule Regensburg gehörten ebenso zur Ausbildung wie zehn Monatsübungen in unterschiedlichen Bereichen. In insgesamt 700 Stunden legten 21 Aktive das Leistungsabzeichen in sechs Stufen ab, sie erhielten ihre Abzeichen. Ebenfalls Abzeichen bekamen die Anwärter, sie haben sich am Wissenstest (Erster-Hilfe-Test) in Schwarzhofen beteiligt und die Bayrische Jugendspange abgelegt.

Die Neuwahlen gingen problemlos über die Bühne und ergaben nur geringe Veränderungen. Bürgermeister Johann Graßl dankte dem Verein für die stete Unterstützung in seiner 24-jährigen Amtszeit. „Ihr seid ein Paradebeispiel für Engagement, tolle Jugendarbeit und Quotenregelung“, sagte er angesichts vieler weiblichen Nachwuchskräfte. Das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde sei ohne die Vertreter der Feuerwehr nicht denkbar, so Graßl. Als Beispiel nannte er die Verkehrsregelung bei kirchlichen Feiern. „Die volkswirtschaftliche Leistung der Ehrenamtlichen in Bayern wäre unbezahlbar“, schloss Graßl als ausscheidender Dienstherr seine Rede unter viel Applaus.

Neuwahlen:

Vorsitzender: Andreas Eckl; Stellvertreter: Reiner Scheitinger; Kassier: Christian Pregler; Schriftführer: Manuel Rückerl; Beisitzer: Tobias Portner, Karl Wagner, Andreas Schmidt, Sebastian Walbrun; Kassenprüfer: Andreas Rückerl, Josef Paumer (weu)

Jugendwart Stefan Ebenschwanger (links) freute sich über das gute Abschneiden der jungen Anwärter bei den Prüfungen zu Jugendspange und Wissenstest.
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