07.02.2020 - 10:18 Uhr
DieterskirchenOberpfalz

Grünes Licht für Bauanträge

Die Baukonjunktur in Dieterskirchen hält an: Zwei Anträge für Einfamilienhäuser hat der Gemeinderat genehmigt. Im Ortsteil Bach wird die defekte Straßenbeleuchtung neu verkabelt.

von Philipp Mardanow Kontakt Profil

In Vertretung des erkrankten Bürgermeister Hans Graßl, leitete Stellvertreter Richard Brunner die Sitzung. Zum Einstieg in die Tagesordnung wurden Beschlüsse aus nichtöffentlicher Sitzung bekanntgegeben. Das Gremium nahm eine Eilentscheidung des Bürgermeisters über einen Nachtrag der Firma Fließen Flier beim Anbau des Kindergartens zur Kenntnis. Für das selbe Vorhaben hatte auch die Firma Reichl-Bau einen Nachtrag für Pflaster- und Belagsarbeiten vorgelegt. Der Bürgermeister wurde durch das Gremium beauftragt, diesen zu unterzeichnen.

Genehmigt wurden überplanmäßige Ausgaben von 5516 Euro, die bei der Straßenbeleuchtung im Ortsteil Bach angefallen sind. Das Gremium bevollmächtigte den Bürgermeister, das Vertragsangebot des Bayernwerks zur Verlegung von neuen Kabeln für die defekte Straßenbeleuchtung anzunehmen.

Jeweils einstimmig sind zwei Bauanträge über den Ratstisch gegangen. Unproblematisch gestaltete sich die Genehmigung für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung und Doppelgarage auf einem Grundstück in der Gemarkung Bach. Einstimmig ging auch das Gesuch für ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage auf einem Grundstück in der Gemarkung Dieterskirchen über den Ratstisch. Dazu wurde aber die Verwaltung durch das Gremium beauftragt, den Bauwerbern mitzuteilen, dass weder die Straßenbeleuchtung erweitert, noch der öffentliche Feld- und Waldweg ausgebaut wird. Es gebe auch keine gesetzliche Verpflichtung zum Winterdienst.

Den Schlusspunkt unter die öffentliche Tagesordnung setzen Infos zum Krippengeld, das der Freistaat Bayern seit 1. Januar auszahlt. Profitieren davon können Eltern mit Kindern ab dem zweiten Lebensjahr. Laut Mitteilung der Verwaltung werden mit dem Krippengeld Elternbeiträge bis zu 100 Euro im Monat erstattet, die tatsächlich von den Müttern und Vätern und nicht vom Jugendamt getragen werden. Diese Unterstützung wird nur bis zu einer haushaltsbezogenen Einkommensgrenze von 60 000 Euro gewährt. Das Krippengeld wird durch das Zentrum Bayern Familie und Soziales direkt an die Antragsteller ausbezahlt.

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