15.12.2019 - 13:49 Uhr
DieterskirchenOberpfalz

Kindergarten-Neubau läuft gut voran

Bürgermeister Hans Graßl blickt bei der letzten Gemeinderatssitzung 2019 auf die Schwerpunkte des Jahres zurück. Aber auch Ruf-Bus "Baxi" und der Straßenausbau zur Sternwarte sind Themen.

Die Erweiterung des Kindergarten St. Ulrich geht zügig voran, bis Februar 2020 wird der Anbau bezugsfertig sein. Die Überquerungshilfe hat sich bewährt.
von Udo WeißProfil
Die Zufahrt zum Köpplhof und zur Sternwarte ist ausgebaut

Schnell abgehandelt waren die Tagesordnungspunkte der Dezember-Gemeinderatssitzung. Von der Bauleitplanung der Stadt Oberviechtach - zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan "Solarpark Oberviechtach 2" und der Änderung des Flächennutzungsplans - nahmen die Räte Kenntnis. Es wurden keine Einwände (eine Gegenstimme) erhoben.

Aus der nichtöffentlichen Gemeinderatssitzung gab Bürgermeister Johann Graßl folgende Beschlüsse bekannt: Mit Förderbescheiden des ALE Oberpfalz sowie der Beteiligung des Vereins Sternenfreunde wird der Auftrag zum Ausbau des Verbindungsweges von der Staatsstraße bis zur Hofstelle Köppl an die Firma Schatz vergeben. Zwischen den Sternenfreunden Dieterskirchen und der Gemeinde ist eine schriftliche Vereinbarung über die zugesagte Beteiligung an den Kosten des Ausbaus zu schließen. Der Firma Juglreiter, Roding erhielt den Auftrag zur Herstellung, Lieferung und Montage der Küche für den Kindergartenanbau. Der Neubau eines Zweifamilien-Wohnhauses in Prackendorf erhielt das gemeindliche Einvernehmen. Die Zufahrt erfolgt über die Ortsstraße. Die Gemeinde wies die Bauwerber darauf hin, dass eine immissionsschutzrechtliche Prüfung des Landratsamtes (Kinderspielplatz am Nachbargrundstück) notwendig ist.

"Baxi" bald am Start

Richard Brunner gab einige Informationen über den Ruf-Bus "Baxi", welchen der Landkreis einführen möchte. Auf der Linie Neunburg-Dieterskirchen-Oberviechtach kann jeder Bürger zu den Kernzeiten Fahrtwünsche anmelden. Bei der sehr flexiblen Aktion sind ungefähr 1700 Fahrten pro Jahr angedacht. Laut Landrat Thomas Ebeling laufen die Bürgerbuslinien weiter, nur eine Linie im Bereich Schönsee wird gestrichen. In der letzten Sitzung des Jahres nahm Bürgermeister Graßl einen Jahresrückblick vor: Das größte Projekt, die Erweiterung des Kindergartens St. Ulrich um zwei Gruppen, wurde zügig umgesetzt. Nach Beantragung der Fördermittel im Jahr 2018 und der umgehenden Bewilligung erfolgte die Planung durch das Architekturbüro Steidl. Binnen weniger Tage, nachdem die Gemeinderäte die in Holzständerbauweise vormontierten Wände in der Zimmerei Bauer Oberaschau besichtigt hatten, erfolgte der Aufbau. Voraussichtlich im Februar 2020 wird der Betrieb aufgenommen. Fördermittel in Höhe von 458 000 Euro wurden ausbezahlt. Die Querungshilfe bei der Grundschule führte zu einer deutlichen Reduzierung der Durchfahrtsgeschwindigkeit. Graßl lobte das Engagement der Dorfgemeinschaft Prackendorf beim Anlegen eines neuen Spielplatzes. In unzähligen Arbeitsstunden wurde das Gelände vorbereitet und umgebaut, so dass 2020 die Spielgeräte aufgestellt werden können. Dank gebühre auch den drei gemeindlichen Feuerwehren, die sich nicht nur durch Übungen für den Ernstfall fit halten, sondern der Gemeinde auch beim Unterhalt der Feuerwehrhäuser und dem Maschinenpark unter die Arme greifen.

Schneepflug angeschafft

Ein neuer Schneepflug wurde angeschafft, und zusammen mit der Gemeinde Thanstein ein neues Anbau-Kehrgerät erworben. Der Zufahrtsweg zum Köpplhof wurde in Angriff genommen. Da auch die Sternwarte von dieser vom Amt für Ländliche Entwicklung geförderten Maßnahme profitiert, werden die Sternenfreunde einen beachtlichen Baukostenzuschuss leisten.

Stellvertretender Bürgermeister Richard Brunner sagte Bürgermeister Johann Graßl im Namen des Gemeinderates Dank für sein unermüdliches Engagement und die kollegiale Zusammenarbeit. Auch Graßl lobte die gegenseitige Wertschätzung, und dass es immer um die Sache und nicht um Parteipolitik ging. Beim Jahresabschluss beim Wirt in Bach sprach der Bürgermeister allen Mitarbeitern der Gemeinde ein Dankeschön aus. Alle hätten zum Wohle der Allgemeinheit ihr Bestes gegeben.

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