03.02.2020 - 15:30 Uhr
DieterskirchenOberpfalz

Die TSV-Sportler können auch Fasching

Mit Masken-Vielfalt, Sketchen "aus der Tonne" und einem Gardeauftritt punktet der Sportlerball des TSV Dieterskirchen beim närrischen Publikum. Die Musik der "Breznsalzer" trägt die Faschingslaune bis in den letzten Winkel der Turnhalle.

Jede Menge bunter Kostüme und fantasievolle Verkleidungen gab es beim Sportlerball zu sehen. Den ersten Platz bei der Maskenprämierung erreichten diese „Panzerknacker“.
von Udo WeißProfil

Ideenreiche Kostüme und die Musik der „Breznsalzer“ sind das Markenzeichen des Sportlerballs in der bunt dekorierten Turnhalle. Von der ersten Minute an war die Tanzfläche gefüllt mit Faschingsfreunden in bunten Kostümen. Rehlein und Jägermeister bevölkerten durch den Saal, Krankenschwestern hatten ihre verletzten Patienten mitgebracht, und Chinesen suchten wohl in Dieterskirchen Schutz vor Viren.

Selbst Graf Dracula gab sich die Ehre, und auch ein "Hochwürden" wurde gesichtet. Hippies ließen die Flower-Power-Zeit der 1960er Jahre wieder aufleben, und die Panzerknackerbande hatte eine Menge Nachwuchs bekommen. Eine „Dame“ mit blonder Perücke musste aufpassen, dass sie mit ihrer üppigen Oberweite nicht andere Gäste anrempelte.

Die Musiker heizten mit Oldies, Mitmach-Liedern, Rock und Pop gehörig ein. Von „Mamma Mia“ über Austria Pop bis zu „Cordula Grün“ befand sich alles, was Stimmung macht, im Repertoire der Partyband. Wem der Trubel zu viel wurde, der konnte sich einen Platz in der Bar suchen oder sich in der TSV-Küche mit Gulaschsuppe, Pfälzern mit Kraut, Knacker-Burgern und XL-Sandwiches eine deftige Unterlage für eine Nacht schaffen.

Zu vorgerückter Stunde kündigte TSV-Vorsitzender Robert Becher „Umweltaktivisten aus Dieterskirchen“ an, vor denen sich die „Gretas“ diese Welt verstecken müssten. Die Fußballer hätten den Zeitgeist erkannt und das Motto des Abends „Sportlerball for Future“ definiert. Bereits beim Einzug von „Mister Lober und seinen Müllmännern“ mit grünen Tonnen herrschte Begeisterung. Sie Gruppe zeigte auf, was alles mit dem Abfall geschehen kann: Hühnerbeine erwachten zum Leben und tanzten als Hähne zur Musik. Ananas, Melonen und Gurken erhoben sich aus den Tonnen und machten ihre Späße. Den Abschluss bildeten „volle Windeln“, die aus Leibeskräften mitsangen. Großen Applaus gab es auch für die drei jungen Männer, die am Schluss aus den Tonnen stiegen, und die den „Mülltanz“ verursacht hatten.

Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt der Oberviechtacher Prinzengarde „Grün-Weiß“, die mit ihrem Showtanz „Erfolg ist kein Glück“ für großes Aufsehen sorgte. Gegen Mitternacht fand die Maskenprämierung statt, die bei den vielen ideenreichen Kostümen sicherlich nicht leicht fiel. Am Ende kristallisierte sich die vielköpfige Gruppe der „Panzerknacker“ als Sieger heraus, gefolgt von den Teams „Celebrations” (Süßigkeiten) und „Captain Pit und seine Crew“. Robert Becher und seinem Team ist wieder ein herausragendes Faschingsspektakel gelungen.

Beim Sketch der TSV-Jugend sorgten „Mister Lober und seine Müllmänner“ mit einem "Abfall-Varieté" für Erheiterung und Begeisterung.
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