Döllnitz betreffend sprach Kappl auch die Einfache Dorferneuerung an, die in Leuchtenberg dieses Jahr angelaufen ist. Beantragt ist diese auch für Döllnitz, Michldorf und Steinach. Diese Orte kommen aber erst an die Reihe, wenn Leuchtenberg abgeschlossen ist.
Kappl sprach weiter den Feuerlöschteich in Döllnitz an, der viel Wasser verliert und seiner Funktion kaum mehr nachkommt. Im Haushalt dieses Jahres werden hierfür Mittel eingestellt. Das Einholen von Angeboten läuft derzeit. Keinesfalls wird es aber wieder ein Weiher werden. Vielmehr kommen da eine Zisterne oder auch unterirdische Tanks in Frage.
Die rasant zunehmende Zahl an Briefwählern wirkt sich auf die Wahllokale in Döllnitz und auch in Michldorf aus. Im Zuge einer Reform werden diese beiden zusammengelegt und ebenso wie das Wahllokal Leuchtenberg in der Grundschule eingerichtet. Der Geschäftsleiter der Verwaltungsgemeinschaft Lothar Kipp erläuterte, dass die beiden Wahllokale von den Rahmenbedingungen her nicht zu halten sind und stellte dabei heraus, dass sich Bürgermeister Kappl sehr engagiert für deren Verbleib eingesetzt hat.
In der Diskussion fragte Matthias Meier an, ob nur in Leuchtenberg Baugebiete ausgewiesen werden, oder ob die Gemeinde auch in Ortsteilen Grund erwirbt und Bauland ausweist. Grundsätzlich steht dem nichts entgegen, antwortete der Bürgermeister. Aber hierfür müsse man entsprechenden Grund bekommen, bislang sei man daran immer gescheitert. Für einen Bebauungsplan sollte es schon eine Fläche von fünf Bauparzellen sein. "Gebt mir Grund, und ich weise aus", brachte es Kappl auf den Punkt. Zugleich hob er heraus, dass sich in Leuchtenberg 17 Bauparzellen und in Michldorf derer 24 befinden. Diese seien aber in Privathand.
Siegfried Meier wollte wissen, ob es Gründe und Erschwernisse fürs Bauen auf dem Dorf gibt. Grundsätzlich nicht, wenn sich das Vorhaben im Ortskern befindet. Anders ist es dann schon im Außenbereich, wenn kein Bebauungsplan vorhanden ist, so die Auskunft des Bürgermeisters. Josef Bäumler sprach die Trockenlegung der Außenmauer des Schützenheims an. Kappl versicherte, dass sich der Bauausschuss die Sache anschauen wird.













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