Döllnitz bei Leuchtenberg
01.04.2019 - 12:25 Uhr

Jugend bereichert Pfreimdtalschützen

Das Schützenheim ist der richtige Ort, um miteinander zu reden, findet Leuchtenbergs zweiter Bürgermeister Karl Liegl. Er ist von der regen Beteiligung der Jugend bei den Pfreimdtalschützen überrascht.

Leuchtenbergs zweiter Bürgermeister Karl Liegl (links) und Gauschützenmeister Stefan Brandmiller (rechts) freuen sich über die Übernahme der Ehrenämter durch Schützenmeister Josef Bäumler, Stellvertreter Anton Simon, Schriftführer Siegfried Maier und Jugendsportwartin Annemarie Bäumler (von links). Bild: bey
Leuchtenbergs zweiter Bürgermeister Karl Liegl (links) und Gauschützenmeister Stefan Brandmiller (rechts) freuen sich über die Übernahme der Ehrenämter durch Schützenmeister Josef Bäumler, Stellvertreter Anton Simon, Schriftführer Siegfried Maier und Jugendsportwartin Annemarie Bäumler (von links).

Zur Jahreshauptversammlung der Pfreimdtalschützen Döllnitz waren 23 Mitglieder ins Schützenhaus gekommen. Schützenmeister Josef Bäumler äußerte Unverständnis über die Vorschriften im Regelwerk für Schießstände. Obwohl der Schießstand im Frühjahr 2012 als ordnungsgemäß beurteilt worden war, veranlasst ihn jetzt eine Änderung der Vorschriften im Herbst des gleichen Jahres zum Handeln. Der zunächst zugelassene Teppichboden muss raus und die Abschlusswand geändert werden. Der Schützenmeister streifte den sportlichen Bereich, hob die Leistungen der Luftgewehrmannschaft in der Bezirksoberliga A hervor und freute sich über sechs Neuzugänge in der Jugend. Der erstmals veranstaltete Hausfasching sei erfolgreich gewesen und soll wiederholt werden.

Jugendsportleiterin Annemarie Bäumler wertete den Neuzugang von sechs Schülern als äußerst positiv. Jetzt gehören der Schützenjugend acht Schüler, zwei Jugendliche und sieben Junioren an. Unabhängig von den Neuzugängen musste das Team wegen Personalmangels abgemeldet werden. Sportleiter Anton Simon beschränkte sich auf den Vortrag der Schießergebnisse beim Königsschießen, der Vereinsmeisterschaft und beim Ostmarkpokal in Tännesberg, der im April 2019 auf den Schießständen der Pfreimdtalschützen ausgetragen wird.

Schriftführer Siegfried Maier verlas den Kassenbericht von Ludwig Prüfling. Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Schützenmeister ist Josef Bäumler, Stellvertreter Anton Simon, Kassier Ludwig Prüfling, Schriftführer Siegfried Maier, Sportleiterin Annemarie Bäumler, stellvertretende Sportleiterin Julia Fischer. Im Ausschuss sind Christian Fischer, Anita Kleber, Yvonne Kammerer, Martin Weißenburger, Sandra Bodensteiner, Sebastian Eckl und Johannes Meindl. Die Kasse prüfen Hans Weißenburger und Robert Rieder.

Leuchtenbergs zweiter Bürgermeister Karl Liegl wünschte dem neuen Vorstand „eine gute Hand“. Überraschend für ihn sei die in großer Zahl vertretene Jugend, räumte Liegl offen ein. Dies sei sowohl für den Schützenverein als auch für die Marktgemeinde positiv. Das Schützenhaus sei der geeignete Ort, um miteinander zu reden. Gauschützenmeister Stefan Brandmiller zeigte „Verständnis für das Unverständnis“ der Pfreimdtalschützen wegen der notwendigen Umgestaltung der Schießbahnen nach Änderung des Regelwerkes. Brandmiller dankte dem Verein für die Übernahme des Gauschießens und der dazugehörenden Königsproklamation in der Mehrzweckhalle Leuchtenberg. Eindringlich bat der Gauschützenmeister bei der Bezirksmeisterschaft und bei noch höher angesiedelten Wettbewerben die Sicherheitsvorschriften einzuhalten.

Brandmiller berichtete von den Bemühungen des Schützengaus zur Verbesserung der Zusammenarbeit mit den Vereinen. Dies zeige sich besonders in der Aufnahme jedes Schützenmeisters in den Gauausschuss. Der Aufbau eines Gaukaders solle Schützen „mit Potential“ zusammenbringen. Bei den Neuwahlen des Bayerischen Sportschützenbundes am 15. Juni wird es einen neuen Landesschützenmeister geben, kündigte Brandmiller an. Der bisherige Landesschützenmeister Wolfgang Kink wird dieses Amt künftig nicht mehr inne haben, war der Gauschützenmeister überzeugt.

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