10.04.2019 - 09:58 Uhr
Deutschland und die WeltOberpfalz

Dorothee Bär sorgt mit Latex-Outfit für Gesprächsstoff

Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (40) hat bei der Gala zum Deutschen Computerspielpreis mit einem ungewöhnlich knalligen Outfit für Aufsehen gesorgt.

Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (40) hat mit einem ungewöhnlich knalligen Outfit für Aufsehen gesorgt.

Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (40) hat mit einem ungewöhnlich knalligen Outfit für Aufsehen gesorgt. Die CSU-Politikerin zeigte sich bei der Gala zum Deutschen Computerspielpreis am Dienstagabend in Berlin in einem mit mehreren Gürtelschnallen besetzten Latexkleid - bestehend aus einem hellblau-rosa Rock und einem pinken Oberteil.

„Ich hab mir gedacht: Was ist die Berliner Variante für das Dirndl? Und dann bin ich auf das hier gekommen“, sagte Bär auf der Bühne zu Moderatorin Ina Müller. Die entgegnete: „Wenn es einer tragen kann, dann Sie.“ Bei Instagram sagte die CSU-Politikerin auf Nachfrage, Designerin sei die in Berlin lebende Österreicherin Marina Hoermanseder.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, der seine Parteikollegin begleitete, entschied sich dagegen für „die analoge Variante“ - Anzug und Krawatte. „Weil ich eh nicht mithalten kann mit der bezaubernden Doro Bär.“

Im Internet sorgte der jugendliche Auftritt der CSU-Politikerin für Lob, aber auch für Spott. „Wichtigste Frage ist geklärt: @Dorobaer trägt eine Mischung aus Gürtelsammlung und Wonder Woman“, twitterte ein Nutzer. Andere erinnerte Bär an die Comicfigur Jessica Rabbit.

Der Deutsche Computerspielpreis gilt als wichtigste Auszeichnung der Branche in Deutschland und wird vom Verband game gemeinsam mit der Bundesregierung verliehen. Preisgelder in Höhe von insgesamt 590 000 Euro stehen zur Verfügung.

Gala bei YouTube, Szene ab 40.30

Tweet mit Reaktion auf das Foto

Dorothee Bär bei Instagram

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A. Schmigoner

Wenn man schon nicht mit Ergebnissen beim Breitbandausbau punkten kann, dann muss man halt mit schrägen Klamotten für Aufmerksamkeit sorgen. Hier ist fremdschämen angesagt. Tatsache ist, dass keines der ab 2005 ausgegebenen Ziele zum Breitbandausbau jeweils erreicht wurde. Mein Glasfaserkabel verläuft leider nur im Gehsteig, bis zum Schaltschrank, wie bei 92 % der Haushalte in Deutschland. Damit ist international kein Blumentopf zu gewinnen. Höchst fragwürdig war von Anfang an Dorothee Bär zur Staatsministerin für Digitales zu machen. Die „Zeit“ nennt Sie in einem Artikel: „Staatsministerin für falsche Versprechungen und fliegende Autos“. So scheint ihr der Breitbandausbau, der von ihrem bisherigen Infrastrukturministerium unter CSU-Minister Alexander Dobrindt jahrelang verschleppt wurde, nur noch eine Nebensächlichkeit. "Mein Thema ist nicht: 'Funktioniert jetzt hier die Straße und funktioniert jetzt auch da die digitale Anbindung'",
Sie möchte alle Bundesministerien digitalisieren. Leider hart Sie die letzten vier Jahre nicht mal bei ihrem eigenen Bauministerium eine Digitalisierung hinbekommen.

11.04.2019