13.06.2019 - 11:34 Uhr
Deutschland und die WeltOberpfalz

Draculas Heimat - Schaurig-schöne Reise nach Transsilvanien

„Auf nach Transsilvanien“. Das sollte wohl jeder Halloween- und Horrorfan einmal im Leben gesagt haben. Denn dort lebte der Vater aller Vampire, der berüchtigte Graf Dracula.

Es ist die Heimat des wohl bekanntesten Blutsaugers der Welt: Transsilvanien.
von Externer BeitragProfil

Von Barbara Schlicht

Mit weißer Haut wie Schnee, spitzen Zähnen und langen schwarzen Umhängen steigen diese Wesen nachts aus ihren Gräbern, um sich vom menschlichen Blut zu ernähren. Vernichtet werden können diese Gestalten nur durch einen hölzernen Pfahl, der durch das Herz gebohrt wird. Wer diesen Mythen auf den Grund gehen möchte, sollte in seinem nächsten Urlaub unbedingt nach Transsilvanien fahren.

Die sieben Burgen

Siebenbürgen, auch Transsilvanien genannt, liegt im Zentrum von Rumänien. Umgeben von den Bergen der Karpaten und geprägt von wilden Landschaften, wird dieser schaurige Ort von Touristen aus aller Welt heimgesucht. Die deutsche Übersetzung „Siebenbürgen“ geht auf die in der Umgebung liegenden sieben Burgen zurück: Bistrita (Bistritz), Brasov (Kronstadt), Cluj Napoca (Klausenburg), Medias (Mediasch), Sebes (Mühlbach), Sibiu (Hermannstadt) und Sighisoara (Schäßburg). Die barocke Altstadt von Cluj Napoca versprüht heute noch mittelalterliches Flair.

Schloss Dracula

Keine 30 Kilometer von Brasov entfernt, liegt der Touristenmagnet Transsilvaniens: Schloss Bran. Hier soll einst Vlad der Pfähler gelebt haben, wofür es allerdings keine Beweise gibt. Als Festung Draculas ist dieser Ort perfekt für alle Gruselfans. Buchen kann man dieses „etwas andere“ Hotel leider nicht. Aber verschiedene Reiseveranstalter verlosen gerade zur Halloween-Zeit Übernachtungen im Sarg. Internetseiten durchforsten und schnell sein, lohnt sich also. Wer nicht im Schloss von Graf Dracula übernachten kann, hat die Möglichkeit, in einem der vielen Hotels in der Nähe unterzukommen. In der Stadt Brasov gibt es eine Unterkunft mit Grusel-Feeling vom Feinsten. Luxuriös eingerichtet, Wellness- und Spabereich, sowie Folterkammer inklusive, ist für jeden im „House of Dracula“ etwas dabei.

Hoia-Baciu

Schauer überkommen einen, wenn man abends durch die Straßen schlendert. Man hat das Gefühl, es spukt auf den Straßen. Und so manche Bilder schwirren einem im Kopf. Die meisten wollen sicher lieber im Bett liegen bleiben und dem Heulen der Wölfe nur von der Ferne aus zuhören. Knapp 60.000 Quadratkilometer ist das einstige Fürstentum Transsilvanien groß. Der größte Teil besteht aus dichtem Wald wie dem Hoia-Baciu. Dieser liegt an der westlichen Stadtgrenze von Klausenburg, in dem angeblich ungeheure Gestalten wie Hexen, Werwölfe und Vampire leben sollen. Daran angrenzend liegt die Wallachei. Sie ist ein landschaftliches Juwel im Süden Rumäniens, das bislang unentdeckt blieb.

Legende oder Wahrheit?:

Die Wahrheit von Geschichten oder die Legenden voneinander zu trennen, ist schwer, da es um Dracula viele Sagen und Mythen gibt. Ohne diese düsteren Geschichten würde die Gegend wohl keine Kulisse für eine Schauerstimmung darstellen. Man sollte unbedingt die Burg Peonari, die angeblich „wahre Burg Draculas“, anschauen. Sie bietet einen wunderschönen Ausblick und ist einen Besuch wert.

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