Bürgerversammlungscharakter hatte die vom CSU-Ortsverband veranstaltete Ortsbegehung am Wochenende. Rund 30 Dürnaster, meist Ehepaare mit Kleinkindern, nutzten die Gelegenheit, ihre Anliegen vorzutragen.
"Was ist der Dorfgemeinschaft wichtig?" gab Vorsitzender und dritter Bürgermeister Thomas Schönberger als Frage vor. Im 170-Seelen-Ort gibt es derzeit 17 Kinder. "Der vor 50 Jahren geschaffene Spielplatz am Stiftungswald ist idyllischer, das Fußballfeld nebenan ideal und die Sicherheit ist hier besser gewährleistet als bei einer Verlegung an das Dorfgemeinschaftshaus neben der Staatsstraße", lautete die erste Wortmeldung. "Wir sollten nur einen Standort ins Auge fassen", meinte Gemeinderätin Silke Bauer.
Sophia Gotthard verwies auf die Missachtung der Tafel und den herumliegenden Hundekot. Um dies künftig zu verhindern, sollte der Zugangsbereich eingezäunt werden, regte Benno Fischer an. Andy Fellner sah bei einer Verlegung als Vorteil die Toiletten und Küche nebenan im Gemeinschaftshaus. Herbert Rudolph befürchtet, dass dann die jetzige Spielarena verwildert. Nicole Ziegler vermisst einen Sandkasten und ein Karussell. "Wir wünschen uns eine Rutsche und ein Klettergerüst mit Hängebrücke" fügten Katharina (9) und Johann (7)hinzu. Gewünscht wird auch Tisch mit Bank für Großeltern.
Zweite Station war der Platz am Gemeinschaftshaus, dessen Sanierung einhelliges Lob fand. Schönberger hatte Skizzen für eine Neugestaltung des Nebenplatzes verteilt. Dieser soll für Feste eine Fläche und wegen der vorbeiführenden Hauptstraße eingezäunt werden. Vonseiten der Mütter kam noch der Wunsch, das Gemeinschaftshaus auch für eine Krabbelgruppe belegen zu dürfen.
Den Grüngutcontainer will man am jetzigen Standort belassen, weil dieser in der Weidener Straße neben Altglas- und Papiercontainern sonst von Auswärtigen genützt würde. "Es müsste doch möglich sein, den Fuß- und Radweg an der stark befahrenen Staatsstraße 2166 von der Neumühle bis zur Einmündung in die GVS nach Röthenbach zu verlängern" meinte Franz Plößl. Dazu Schönberger: Die CSU-Fraktion habe bereits einen Antrag eingereicht für einen Radweg von Kaltenbrunn über Dürnast, Weiherhammer bis nach Trippach.













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