15.07.2019 - 17:47 Uhr
Dürnersdorf bei AltendorfOberpfalz

Hier hat Helfen Tradition

125 Jahre Feuerwehr Dürnersdorf - ein Fest, das vor Lebensfreude sprüht. Vor dem dreitägigen Jubiläum rücken diejenigen in den Mittelpunkt, die den Ortsverein geformt haben.

Am Ehrenmal neben dem Feuerwehrgerätehaus in Trossau wurde der verstorbenen Mitglieder der Dürnersdorfer Wehr gedacht.
von Christof FröhlichProfil
Etliche Mitglieder wurden von Kreisbrandrat Robert Heinfling (links) für 25 oder 40 Jahre aktiven Dienst mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen samt Urkunde ausgezeichnet. Den Geehrten gratulierten auch die Schirmherrin und Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder sowie Bürgermeister und Ehrenschirmherr Georg Köppl (vorne Bildmitte).

Der Tag eins: Nach dem Einholen der Patenvereins Fronhof und der Ehrenpatenvereine Altendorf, Willhof und Zangenstein ging es beim Gründungsfest zu den Klängen der Edelweißkapelle Pertolzhofen an das Ehrenmal neben dem Feuerwehrgerätehaus in Trossau. Hier wurde denjenigen gedankt, die die Dürnersdorfer Wehr gegründet, über viele Jahrzehnte hinweg geführt und an die nachfolgenden Generationen weitergegeben haben. Pfarrer Dr. Cyprian Anyanwu würdigte dabei den Gedanken der Hilfsbereitschaft, der über viele Jahrzehnte stets bewahrt worden sei. Vorsitzender Martin Kirchhammer bezeichnete das Gedenken an die verstorbenen Mitglieder als durchaus zeitgemäß, da gerade sie es gewesen seien, die in ihrem Dienst in der Feuerwehr Pflichtbewusstsein, Treue, Kameradschaft und Zusammenhalt unter Beweis gestellt und diese Ideale an die nachfolgenden Generationen weitergegeben haben.

Im Festzelt zapfte dann Schirmherrin MdB Marianne Schieder mit ein paar Schlägen das erste Fass des süffigen Fuchsberger Festbieres an. Schieder, Ehrenschirmherr und Bürgermeister Georg Köppl und Kreisbrandrat Robert Heinfling stellten die Verdienste der Dürnersdorfer Wehr und ihren Zusammenhalt heraus, mit dem sie auch dieses Jubelfest auf die Beine gestellt haben. Sie zollten ihnen Respekt für all das, was sie geleistet haben. Dafür seien oft die eigenen Belange in den Hintergrund gestellt worden.

Nach dem Motto "Bei Sonnenschein kann Jeder feiern", übernahm die Schirmherrin die Verantwortung für das Wetter. Auch Regen könne das Fest nicht trüben, komme er doch den Landwirten und der Natur zugute.

In einem kurzen "offiziellen Teil" zeichneten die Feuerwehrführungskräfte mit Kreisbrandrat Robert Heinfling an der Spitze 27 Feuerwehrkameraden für 25 und 40 Jahre aktiven Dienst mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen und den dazugehörigen Urkunden ausgezeichnet worden.

Dann übernahm die Edelweißkapelle Pertolzhofen wieder das musikalische Zepter im Zelt und brachte vor allen Dingen die Festmädchen mit bayerisch-böhmischer Blasmusik in Feier- und Schunkellaune.

Ehrungen:

Beim Jubiläumsfest wurden auch die sogenannten "staatlichen Ehrungen" vorgenommen. Für 25 Jahre aktiven Dienst wurden Georg Zapf, Josef Ruhland, Robert Schmaderer, Josef Schieder, Richard Setzer, Johann Zitzler, Herrmann Friedrich, Johann Strebl, Josef Giedl jun., Robert Köppl, Bernhard Maderer, Andreas Lottner, Siegfried Schöberl, Martin Friedrich jun., Wolfgang Maderer, Dietmar Weinfurtner, Michael Zapf, Andreas Giedl, Michael Kiener, Wolfgang Bauer und Franz Lorenz ausgezeichnet. 40 Jahre aktiv dabei sind Josef Prey jun., Peter Eckl, Ludwig Pollinger, Johann Köppl, Georg Köppl und Rudolf Heidl jun.

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