Förderverein DJK Dürnsricht-Wolfring muss kürzer treten

von Autor HOUProfil

Im Vergleich zu anderen Jahren fiel die Bilanz dürr aus. "Corona hat auch uns einen Strich durch die Rechnung gemacht", hieß es, als der DJK-Förderverein seine Bilanz für 2020 zog.

Der Förderverein für die DJK Dürnsricht-Wolfring ist Ausrichter oder zumindest maßgeblich beteiligt, wenn es um Traditionsveranstaltungen in der Gemeinde Fensterbach geht. Die DJK-Kirchweih und eine Christbaumversteigerung zählen dazu. Das spülte in früheren Jahren teilweise sehr stattliche Beträge in die Kasse.

"Doch 2020 war alles plötzlich ganz anders", berichtete Fördervereins-Vorsitzender Josef Baumann bei der Hauptversammlung im Dürnsrichter Sportheim. Die Christbaumversteigerung im Januar gab es zwar noch, doch bald darauf war Schluss mit weiteren Aktivitäten. "Es ging nichts mehr", bedauerte Baumann und fügte hinzu, "dass sich an diesem Zustand bis heute wenig geändert hat."

Dass dennoch 13 000 Euro vom Förderverein an die DJK überwiesen wurden, führte Kassier Xaver Kemptner primär auf eine Reihe von Spenden zurück. "Es war aber weit weniger als sonst", ließ Kemptner wissen. Er und alle anderen Vorstandsmitglieder wurden in der Zusammenkunft entlastet. Im weiteren Verlauf kam es zu der Festlegung, die Mitgliedsbeiträge nicht zu erhöhen.

Für die DJK Dürnsricht-Wolfring ergriff deren Vorsitzender Stefan Obendorfer das Wort. "Der Spielbetrieb läuft nach eineinhalb Jahren wieder", freute er sich einerseits. "Doch Corona hat auch den Gesamtverein hart getroffen", schränkte Obendorfer ein. "Wir brauchen Euch", schrieb er der Förderorganisation ins Stammbuch und kam auf eine umfangreiche Nachwuchsarbeit bei der DJK zu sprechen. "Sie wäre ohne Euere Arbeit unmöglich".

Auch 2021 wird sich die Lage nicht spürbar verbessern. Wegen der Pandemie sind bisher alle Veranstaltungen des Fördervereins ausgefallen. Was bleibt, ist die Hoffnung auf ein Event im Winter. "Doch auch das", beschrieb Vorsitzender Baumann die momentane Situation, "erscheint fraglich".

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