16.02.2020 - 10:22 Uhr
EbermannsdorfOberpfalz

Ebermannsdorfer Jugend wunschlos glücklich

Immer im Februar gibt es für die Ebermannsdorfer Jugend Geld von der Gemeinde. Entsprechend gut besucht ist Jugendforum im DomCom.

Die Vertreter der Vereine und Gruppierungen mit ihren insgesamt 227 jugendlichen Mitgliedern erhalten von der Gemeinde die jährliche Förderung. Der scheidende gemeindliche Jugendbeauftragter und Dritte Bürgermeister Erich Meidinger (links) zieht Bilanz.
von Christine Wendl - wecProfil

Der gemeindliche Jugendbeauftragte und Dritte Bürgermeister Erich Meidinger begrüßte die zahlreichen Vereinsvorstitzenden und Jugendliche. Claudia Mai vom Kreisjugendring übermittelte ihre Mitteilung per Videobotschaft. Sie bedauerte, bei der letzten Sitzung des Jugendforums mit den Bürgermeistern Josef Gilch und Erich Meidinger nicht persönlich dabei sein zu können und informierte die Anwesenden über die Neuerungen in der Landkreisjugendarbeit.

Bürgermeister Josef Gilch blickte auf die vergangenen nahezu 20 Jahre Jugendarbeit in Ebermannsdorf zurück. Er selbst habe das Jugendforum bereits als Jugendbeauftragter begleitet. Bei der ersten Sitzung damals im Berggasthof sei das wichtigste Thema auf der Tagesordnung gewesen: „Wir brauchen eine eigene Kirwa!“. Gesagt – getan. Seit mittlerweile 15 Jahren gebe es die Ebermannsdorfer Kirwa, und man dürfe stolz auf den alljährlichen Erfolg und die schöne Tradition sein. Auch andere Punkte, wie das Begrüßungsgeld für die Neugeborenen, die Förderung der Vereine und das Ferienprogramm seien initiiert, etliche Einrichtungen für junge Leute geschaffen und Fördergelder an Land gezogen worden. Der Jugendpavillon, der Skaterplatz, ein Platz zum Streetbasketballspielen, der Kirwaplatz, all das seien nur ein paar der Errungenschaften der vergangenen zwei Jahrzehnte.

Gilch dankte Meidinger für die viele und erfolgreiche Arbeit, die er in die Jugendarbeit gesteckt habe. Durch die Wahrnehmung dieser ehrenamtlichen Aufgabe habe er als Jugendbeauftragter die Anliegen der Kinder und Jugendlichen in allen Gemeindeteilen vertreten, unterstützt und gefördert. Meidinger sei Gestalter der Kinder- und Jugendarbeit gewesen und Verbindungsperson zur Gemeinde.

Gilch selbst verabschiedete sich ein bisschen wehmütig und mit einem Augenzwinkern. „Mit über 60 werde ich mich jetzt mehr der Seniorenarbeit widmen“, lautete sein Kommentar.

Auch Erich Meidinger erinnerte an die zwölf Jahre als Jugendbeauftragter, in denen er vieles erreicht habe. „Dank der sehr guten Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister, dem Kreisjugendring und den Förderstellen“, so sein Resümee. Es gehe und ging ihm immer um die Gestaltung von kinder-, jugend- und familienfreundlichen Rahmenbedingungen, um das Wohlfühlen in der Heimatgemeinde. Dass dies offensichtlich gelungen sei, zeigte auch, dass die Jugendlichen auch an diesem Abend keine Wünsche offen hatten.

Für die aktuell 227 im Gemeindebereich in Vereinen und Gruppierungen gemeldeten Jugendlichen wurden im Anschluss insgesamt 2270 Euro Fördergeld an die Gruppenleiter verteilt.

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