25.10.2020 - 11:26 Uhr
EbermannsdorfOberpfalz

Sicherheit der Wasserversorgung in Schafhof steht im Mittelpunkt

Die Versorgungssicherheit mit Wasser ist in den Industriegebieten Schafhof-Ost und Schafhof-West nicht sicher. So hieß es im Gemeinderat von Ebermannsdorf. Eine Lösung ist möglicherweise in Sicht.

von Paul BöhmProfil

Derzeit wird Trinkwasser über eine Stichleitung, die teilweise auch über Privatgrund verläuft, vom Wasserversorger zur Verfügung gestellt. Dies soll sich aber ändern, denn mit der Errichtung einer Ringleitung kann die Wasserversorgung sicher gewährleistet werden, hieß es im Gemeinderat Ebermannsdorf.

Die Wasserleitung zum Industriegebiet führt aus Ebermannsdorf entlang des Taschenrichtweges neben dem Fürstenweiher und dem Fürstengraben über den Gemeindeverbindungsweg Diebis-Schafhof auf die AS 23 weiter bis zur Einmündung in das Industriegebiet Schafhof-Süd, während das Kalksandsteinwerk und der Ort Schafhof vom Zweckverband zur Wasserversorgung der Diebies-Gruppe versorgt wird.

Das Problem ist aber, so wurde in der Sitzung dargelegt, eine zu schwache Leitung von Diebis, um die Trinkwassersicherheit im Schadenfall zu gewährleisten. Es bestünde nun die Möglichkeit, sagte Bürgermeister Erich Meidinger, durch die Verlegung einer Wasserleitung entlang der Zufahrt zum Ort Schafhof bis zum Kreisel im IG-Schafhof-Süd eine neue Wasserleitung zur verlegen und auf Höhe der Firma H&S einen Zusammenschluss mit der gemeindlichen Wasserleitung herzustellen. "Dadurch entstünde eine Ringleitung und es könnten, egal wo ein Rohrbruch im Bereich von Schafhof-Süd auftritt, allen Firmen in Schafhof-Süd und West mit Wasser versorgt werden". Der Notverbund mit der Diebis-Gruppe bleibt davon unberührt.

Beschlossen wurde, dass das Ingenieurbüro Seuss eine Kostenschätzung ausarbeiten und in einer der kommenden Sitzungen dem Gemeinderat vorlegen soll. Vize-Bürgermeister Johann Vornlocher regte an, im Vorfeld noch mit den Verantwortlichen der Diebis-Gruppe über eine andere Lösung zu sprechen.

Weitere Themen aus dem Gemeinderat:
  • Wie Bürgermeister Meidinger auf Anfrage hin informierte, hat man bis zum Sitzungstermin 20 Geburten in der Gemeinde Ebermannsdorf verzeichnen können.
  • Thomas Wiedenbauer (CSU) wies auf den schwachen Empfang des Bayern-W-Lan hin. Mit dem Einbau einer weiteren Basisstation (Access-Point) wird die Gemeinde dieses Manko abstellen, sicherte Bürgermeister Meidinger zu.
  • Michael Götz (CSU) informierte, dass die Durchfahrtsgeschwindigkeit von Freihöls kommend im Leitenweg bis zum Kreisel zu hoch ist. Hier sagte Bürgermeister Erich Meidinger eine Besichtigung bei der kommenden Bauausschusssitzung zu.
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.