26.07.2020 - 14:19 Uhr
EbermannsdorfOberpfalz

Smarte Touchboards für Grundschule Ebermannsdorf

Smarte Touchboards als Tüpfelchen auf dem "i" erleichtern den digitalisierten Schulalltag in Ebermannsdorf – nicht nur zu Zeiten des Home-Schoolings.

Bürgermeister Erich Meidinger, Rektorin Heidrun Leitz, Maria Hanauer und Ulrike Erlbacher (von links) zeigen eines der hochmodernen Smartboards, die nun in allen vier Klassenzimmern der Ebermannsdorfer Schule installiert sind.
von Christine Wendl - wecProfil

Die Corona-Pandemie mit all ihren weitreichenden Konsequenzen hat auch die Grundschule Ebermannsdorf vor eine große Herausforderung gestellt. Innerhalb kürzester Zeit mussten nach Anordnung der Schulschließung durch die Regierung zahlreiche Fäden gezogen und Konzepte entwickelt werden, wie es von da an weitergehen kann. War das Thema "Digitalisierung" bis dato zwar bereits auf dem Zettel aber eher noch am Horizont, schnellte es am Freitag, den 13. März, auf Platz eins der "To-Do-Liste".

Hausmeister Josef Beer - seines Zeichens ein Technikfreak - hatte die Idee, auf der Homepage der Schule einen "internen Bereich" einzurichten, zu dem die Eltern und Schüler mittels Passwort Zugang erhielten. Außerdem wurden für alle Lehrkräfte eigene Mailadressen eingerichtet (auf denen bis zum heutigen Tag jeweils bis zu 800 E-Mails eingegangen sind). Alle Beteiligten mussten schnell lernen, anders als bisher zu kommunizieren und nicht zuletzt auch mit der in Windeseile neu installierten Technik umzugehen.

Die Gemeinde Ebermannsdorf reagierte vorbildlich auf den Bedarf an technischem Equipment. Mussten sich die Lehrkräfte bisher einen einzigen Computer teilen, waren in kürzester Zeit alle Lehrer damit ausgestattet und entsprechend eingerichtet. Nach den Pfingstferien starteten die Klassen mit wechselnden Präsenzgruppen. Die Klassenzimmer waren inzwischen entsprechend umgerüstet, das Hygienekonzept ausgefeilt und umgesetzt. Mittels neuer Dokumentenkameras können die Lehrer Inhalte anschaulich erklären und auch Hefteinträge entwickeln.

Inzwischen wurde die digitale Ausstattung der Grundschule mit dem Einbau von Smartboards in jedem Klassenzimmer komplettiert. Auf der digitalen Tafel schreibt man mit Finger oder digitalem Stift, kann per Berührung die Linierung von der ersten bis zur vierten Klasse wechseln, Informationen oder Filme direkt aus dem Internet einbauen, Malen, Rechnen oder Dokumente einblenden. Die Beiträge können abgespeichert oder mit Knopfdruck gelöscht werden.

Schulleiterin Heidrun Leitz dankte dem Bürgermeister der Gemeinde, Erich Meidinger, für die kurzfristige und großzügige Realisierung der notwendigen Digitalisierung, womit das Projekt "Home-Schooling" innerhalb kürzester Zeit verwirklicht werden konnte. Meidinger betonte, dass es ihm außerordentlich wichtig sei, die Schule für die "etwas schneller als geahnt" Wirklichkeit gewordene, digitale Zukunft auszustatten.

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