31.08.2018 - 13:59 Uhr
EbnathOberpfalz

1000 Euro vom Betriebsrat

Arbeitnehmervertretung der Firma ABM Greiffenberger unterstützt Typisierungsaktion.

Josef Söllner, die Betriebsräte Jan Tröger und Ottmar Wiche, Johannes Bauer und Sandra Schmelber freuen sich über den Erfolg der laufenden Spendenaktion.
von Autor SOJProfil

(soj) Aufgrund eines Briefs von Johannes Bauer wurde der Betriebsrat der ABM Greiffenberger Gmbh in Marktredwitz auf die Aktion „Schenke eine zweite Chance“ aufmerksam. Bei der Typisierungsaktion am Sonntag, 16. September, sollen Stammzellenspender für an Blutkrebs erkrankte Menschen gefunden werden, um diesen eine zweite Chance auf Leben zu geben. Die Arbeitnehmervertretung war sich einig darüber, dass die Aktion Unterstützung verdient und hat einen Aufruf an den schwarzen Brettern in der Firma veröffentlicht.

Nach den durchweg positiven Reaktionen beschloss das Gremium, sich stellvertretend für die Mitarbeiter mit einer Spende von 1000 Euro an der Aktion zu beteiligen. Die freigestellten Betriebsräte beschreiben die Motivation der Belegschaft: „Solidarität ist ein hohes Gut, das es zu erhalten und zu stärken gilt. Egal ob im beruflichen Alltag unter den Kollegen oder im Sinne einer Typisierung, um kranken Menschen eine Chance zu geben. Daher war es für uns selbstverständlich, uns an der Aktion zu beteiligen und diese zu unterstützen. Ganz besonders wenn sie mit so viel Energie und Engagement organisiert wird, wie es hier der Fall ist.“

Die Übergabe erfolgte durch den Betriebsratsvorsitzenden Ottmar Wiche und seinem Stellvertreter Jan Tröger. Die Initiatoren Johannes Bauer, Sandra Schmelber und Josef Söllner bedankten sich herzlich für die großzügige Spende. Sie wiesen nochmals darauf hin, dass laut Deutscher Knochenmarkspenderdatei jeder zehnte Betroffene keinen Spender findet. Deshalb freuen sich die Veranstalter nicht nur über die großzügigen Spende, sondern sie würden sich glücklich schätzen, wenn viele Interessierte am 16.September zur Typisierung nach Ebnath in die Schulturnhalle kommen würden. Weiter Informationen gibt es für alle Interessierten unter www.schenke-eine-zweite-chance.de .

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