25.07.2019 - 10:48 Uhr
EbnathOberpfalz

Abschluss für "Kings" und "Queens"

19 Schüler verlassen die Fichtelnaabtal-Mittelschule Ebnath-Neusorg. Sie haben den qualifizierenden Abschluss geschafft. Schulleiterin Sabine Graser weiß um die Aufgaben, die nun auf die jungen Erwachsenen warten.

Nach der Zeugnisübergabe stellten sich die Absolventen der Fichtelnaabtal-Mittelschule zum letzten gemeinsamen Foto auf. Rektorin Sabine Graser und Klassenleiterin Erni Bühl (zweite Reihe, von rechts) fanden viele Worte der Wertschätzung für ihre Schüler. Auch die Bürgermeister Manfred Kratzer (dritte Reihe, links), Hubert Kraus und Ludwig König (dritte Reihe von rechts) sowie Pfarrer Andreas Kraft (dritte Reihe, Vierter von rechts) hatten sich zur Entlassfeier eingefunden.
von Autor jplProfil

Mit einem Notendurchschnitt von 1,7 sind Katharina Brünnig sowie Johannes König mit 2,0 und Jennifer Hoffmann sowie Felix Kopp mit jeweils 2,1 in diesem Jahr die besten Quali-Absolventen der Fichtelnaabtal-Mittelschule Ebnath-Neusorg. Mit einer ökumenischen Feier in der Pfarrkirche Ebnath hatte die Entlassfeier begonnen.

Pfarrer Andreas Kraft und Pater Anish George begrüßten nach einem Orgelstück von Bertram Nold die Abschlussklasse. Ein beeindruckender Wortgottesdienst zum Thema "In guten wie in schlechten Zeiten" hatten Pfarrer Kraft und Klassleiterin Erni Bühl mit den Schülern vorbereitet. Sie gab ihnen symbolisch die Erinnerung an wichtige Knotenpunkte ihres Lebens mit.

Zur Entlassfeier der Schule hatten sich neben den Eltern auch die Bürgermeister Manfred Kratzer, Ludwig König und Hubert Kraus mit Pfarrer Andreas Kraft in der Aula der Mittelschule eingefunden, ebenso die Lehrer der Grund- und Mittelschule.

Mit 19 Schülern werde wieder ein Abschlussjahrgang entlassen, erklärte Schulleiterin Sabine Graser. 84 Prozent hätten den qualifizierenden Abschluss der Mittelschule erfolgreich erreicht, eine Quote, auf die man berechtigt stolz sein könne. Alle hätten einen Anschluss in einer Berufsausbildung oder in weiterem Schulbesuch. "Dies ist ein Tag des Danksagens und der Erinnerung, aber auch Zeit für einen Blick nach vorn in die Zukunft."

Schöne Momente schaffen

Der Dank der Rektorin galt unter anderem auch dem Sachaufwandsträger, vertreten durch die Bürgermeister; auch den Elternvertretern für die äußerst vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie natürlich den Lehrkräften. Positive und negative Elemente hätten die Schüler in ihrer nun bald zurückliegenden Schulzeit erlebt. Sich an alle zu erinnern, sei wichtig, denn alle gehörten zu ihrem Leben, führte die Schulleiterin aus. Mühe und Anstrengung werde auch der kommende Lebensabschnitt verlangen. Daraus schöne Momente zu schaffen, sei die Aufgabe, die vor ihnen liege. Sich ihre Welt so zu gestalten, wie sie ihnen gefällt, wünschte sie stellvertretend für die Schule Mut und Kraft sowie alles Gute.

"Ich bin gekommen, um den Schülern Lob und Anerkennung auszusprechen", erklärte der Vorsitzende des Schulverbandes, Bürgermeister Kratzer. Vor 50 Jahren habe er selbst sein Abschlusszeugnis erhalten. Auch den jetzigen Entlassschülern wünschte er, die Bedeutung dieses Eintrittsscheins in das weitere Leben zu erkennen, die man zunächst vielleicht noch nicht sehe. Die Eltern bat er, ihren Kindern zunehmend Freiheit zu geben und gleichzeitig Unterstützung bei ihren Vorhaben.

Für den Elternbeirat überbrachte Klassenelternsprecherin Monika König die besten Glückwünsche. Sie bat die Entlassschüler, die schönen Zeiten in der Schule nicht zu vergessen. "Auch ist es wertvoll, die alten Freundschaften weiter zu pflegen", sie würden schließlich oft schon seit dem Beginn der Schulzeit bestehen. "Geht positiv und mit vollem Elan an die nächsten Herausforderungen."

Die gespielte Szene der Abschlusssitzung des Vereins "AK 19 - Von Anfang bis Ende - wir bleiben Legende" stellte die Planung der Entlassfeier seitens der Schüler vor. Mit Bildern, die sie in einer Powerpoint-Präsentation zusammengefügt hatten, blickte die Klasse auf die fünf Jahre ihrer gemeinsamen Schulzeit an der Fichtelnaabtal-Mittelschule zurück. Praktika, Projekte, gemeinsame Unterrichtsfahrten, Ausflüge, Erlebnisse - auch der Abschlussball im vergangenen Jahr sowie die gemeinsame Abschlussfahrt - wurden für alle Anwesenden in Erinnerung gerufen.

Daran schloss Klassleiterin Erni Bühl ihren Blick auf die "Kings" and "Queens", die sie die vergangenen beiden Jahre begleitet hatte. An Beispielen zeigte sie die positive Entwicklung von Anfang bis Ende auf. Sie ließ die guten Zeiten Revue passieren, wie auch die schlechten. "Doch alles ist zu einem guten Abschluss gekommen." Symbolisch hatte sie für jeden ein Päckchen mit mehrjährigen Saaten an das Ende der Schnüre gebunden, in die die Schüler in der Kirche ihre Knotenpunkte gesetzt hatten. Ein Bild dafür, dass die Frucht ihrer schulischen Arbeit nun aufgehen sollte.

Geschenke zum Dank

Für die Schüler sprachen Jennifer Hoffmann und Emilia-Sophie Kurth. Sie hatten Beispiele zusammengestellt, die für sie in den vergangenen beiden Schuljahren bedeutsam waren und die sie in Erinnerung behalten wollten. Mit einem Olivenbaum und einer großen Glasdekoration für den Garten bedankten sich die Klasse sowie die Eltern für die Betreuung bei der Klassleiterin. Auch Fachoberlehrerin Doris Lautenbacher und Rektorin Sabine Graser erhielten Blumen und ein Geschenk.

Mit der Zeugnisübergabe schloss die Feierstunde, nach der man sich noch im Schulhof und der Aula zu einem kleinen Imbiss traf. Schüler aus der achten Klasse hatten mit Klassleiterin Karin Sieber bewirtet.

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