Ebnath
19.06.2018 - 14:12 Uhr

Aktive Wähler fest etabliert

Die Aktiven Wähler Ebnath haben sich als dritte Kraft im Gemeinderat etabliert und machen mit Augenmaß möglichst nah am Bürger erfolgreiche Kommunalpolitik

Die Führungsriege der AWE Ebnath: (von  links)  Vorsitzender Bernd Kuhbandner, Beisitzerin   Sonja Petter,  Schriftführerin  Marion Wildner, Beisitzer  Bernd Schaller  und Stellvertretender Vorsitzender Peter Casper. ak
Die Führungsriege der AWE Ebnath: (von links) Vorsitzender Bernd Kuhbandner, Beisitzerin Sonja Petter, Schriftführerin Marion Wildner, Beisitzer Bernd Schaller und Stellvertretender Vorsitzender Peter Casper.

(ak) Der alte und neue Vorsitzende der Aktiven Wähler Ebnath (AWE), Bernd Kuhbandner, hieß zahlreiche Mitglieder zur Jahreshauptversammlung im Gasthaus Schmidt willkommen. In seinem Rechenschaftsbericht betonte er, dass die AWE durch aktive Mitarbeit und eigene Ideen im vergangenen Jahr mit anpackte und mithalf Ebnath positiv zu verändern. Seit der vergangenen Jahreshauptversammlung fanden 13 Fraktionssitzungen statt. „Es waren oft turbulente Abende, ie mit viel Engagement, oft hitzigen Diskussionen und persönlichem Einsatz verbunden waren. Keine andere Ebnather Partei kann von sich behaupten, jeden Monat die Bürger in die Entscheidungen direkt mit einbezogen zu haben“, erklärte Kuhbandner.

Zusammen mit seinem Fraktionskollegen und Stellvertreter Peter Casper wurden diese Ergebnisse im Gemeinderat vorgetragen. Insgesamt nahm die AWE an 16 Gemeinderatssitzungen und 6 Ausschusssitzungen teil. Er dankte seinem Stellvertreter und Ratskollegen Peter Casper für seine von viele geschätzte Gemeinderatsarbeit und Pflege der AWE-Homepage. Wie auch die CSU-Fraktion nimmt man nicht mehr an Fraktionsbesprechungen des Bürgermeisters teil. Kuhbandner umriss die wichtigsten Themen im Gemeinderat. Dies waren die Generalsanierung der Schule mit Kosten von rund 2 Millionen Euro, Sanierung der Gemeindestrassen und der kaputten Schmutzwasserkanäle. Die AWE begrüßt dabei die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge für Anlieger. Die Sanierung von Gemeindestrassen und der kaputten Schmutzwasserkanäle wurden deshalb vorerst gestoppt. Klar sein muss, dass diese Kanalsanierungskosten Einfluss auf die Verbrauchsgebühr haben. Das neue Löschfahrzeug konnte endlich übergeben und in Betrieb genommen werden.

Der geplante Um- und Ausbau des alten Schulhauses wurde zusammen mit der CSU-Fraktion nach reiflicher Prüfung der gesamten finanziellen Situation im November mit großer Mehrheit gestoppt. Ein Bürgerbegehren brachte das endgültige Aus. Als Meilenstein überparteilicher, konstruktiver Zusammenarbeit in Ebnath bezeichnete er die gemeinsame Erstellung des entsprechenden Flyers mit der CSU zur Information für die Bürger. Auch nach dem Bürgerentscheid konnte sich das Gemeindeoberhaupt mit diesem Votum der Bürger nicht abfinden. Doch der Abriss des maroden Gebäudes steht unmittelbar bevor. Die Kosten für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik stiegen von 130.000 auf fast 150 000 Euro. Doch weitere 50 000 Euro muss die Kommune für Ergänzungen und weitere Installationen ausgeben.

Die Reparatur und energetischen Verbesserungen am Bauhof mit Kosten von rund 20 000 Euro gehen voran. Der Gemeinderat hat gegen die Stimmen der AWE den Einsatz von Chemie im Freibad Selingau aus Kostengründen bis auf weiteres abgelehnt. Die energetische Sanierung der Mittelschule schreitet voran, jedoch die Bauausführung macht Probleme. Der AWE-Vorsitzende rechnet mit deutlichen Kostensteigerungen. Abschließend dankte er der Vorstandschaft für ihre zuverlässige Arbeit. Sein Dank galt auch der CSU-Fraktion für die geschaffene Akzeptanz, fruchtbare Zusammenarbeit und kollegiale Atmosphäre.

Die reibungslos verlaufene Neuwahl der Vorstandschaft ergab folgendes Ergebnis: Vorsitzender Bernd Kuhbandner, Stellvertreter Peter Casper, Schriftführerin Marion Wildner (neu), Beisitzer Sonja Petter und Bernd Schaller. Der Vorsitzende begrüßte zum Ende Versammlung Lisa Horn als neues Mitglied.

 
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