In der Februarsitzung des Ebnather Gemeinderates stand die Beratung und die Beschlussfassung des Investitionsprogramms bis zum Jahr 2029 im Mittelpunkt. Bürgermeister Wolfgang Söllner erläuterte, dass Gemeinden, die Stabilisierungshilfe bekommen, dieses Programm verpflichtend jährlich fortschreiben müssten.
Für das laufende Jahr solle die energetische Sanierung des Rathauses in Angriff genommen. Für diese Maßnahme sind 515.000 Euro bei einer Förderung von 90 Prozent vorgesehen. Der Antrag liege bereits bei der Regierung der Oberpfalz in Regensburg und in Kürze solle dazu auch ein Besprechungstermin stattfinden, sagte der Bürgermeister. Geplant sei darüber hinaus ein Anbau an das Feuerwehrhaus mit einem Volumen von über 400.000 Euro. In Angriff genommen werde auch das Neubaugebiet "Zur Selingau". Hier müsste die Kommune für den Straßen- und Kanalbau 800.000 bis 900.000 Euro aufwenden.
Fortgesetzt werde der Glasfaserausbau mit der gleichen Summe wie 2025 in Höhe von 575.000 Euro. Dabei betrage der Fördersatz 90 Prozent. Im Jahr 2027 ist das größte Projekt "die Schulstraße mit Ausbau der Straße und Erneuerung des Kanals", so das Gemeindeoberhaupt. Diese Baumaßnahme habe einen Umfang von rund 1,2 Millionen Euro, wobei für den Straßenausbau mit einem Fördersatz von 75 Prozent und für die Erneuerung des Kanals mit 40 Prozent Förderung gerechnet werden kann.
Im Jahr 2027 solle auch der Neubau des Radweges in Angriff genommen werden. Für 2028 ist im Investitionsprogramm die Installation einer PV-Anlage für 100.000 Euro vorgesehen. Im Rahmen der Bayerischen Städtebauförderung sind in jedem Jahr 50.000 Euro eingeplant. Projekte hierbei sind zum Beispiel die Umgestaltung des Marktplatzes, sagte der Bürgermeister. Das Gremium stimmte dem vorgelegten Plan zu.
Ebenfalls einstimmig angenommen wurde die endgültige Fassung des Endberichts zur Wärmeplanung vom Dezember 2025. Söllner erklärte, dass dieser Endbericht nur auf vier Seiten von dem Bericht mit 130 Seiten abweiche, der in einer gemeinsamen Sitzung im November 2025 den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Neusorg vorgestellt wurde. Dabei habe es keine Änderung bei den Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit gegeben.
In den Informationen gab der Bürgermeister bekannt, dass in der Mittelschule der Boden in der Aula in den Faschingsferien eingebaut wird. Im Außenbereich an der Treppe und an der Beleuchtung müssten Restarbeiten durchgeführt werden. Dies sollte aber bis April erledigt sein. "Der Termin für die Einweihung ist am 24. April 2026", informierte Söllner.













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