Der Glasfaser- und der Breitbandausbau in der Gemeinde Ebnath wird weiter vorangetrieben, betonte Bürgermeister Johannes Prechtl in der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend. Er verwies darauf, dass man mit den aktuellen Arbeiten etwas in Verzug sei, er sei aber dennoch zuversichtlich, dass bis Ende Oktober die Arbeiten abgeschlossen werden können. Weiter gab er bekannt, dass die jeweiligen Anwohner drei bis vier Tage vor Arbeitsbeginn über die Baumaßnahme informiert würden.
Die Baumaßnahmen erfolgen in Abschnitten. Ab Anfang Juni sollen die Straßenzüge Blumenstraße, Sonnenstraße, Kalvarienbergweg und die Gartenstraße in Angriff genommen werden. Ab Juli steht die Ortsdurchfahrt von Schwarzenreuth nach Ebnath, die Schulstraße und die Ringstraße auf dem Programm – wobei die Leerrohre in der Ringstraße bereits vorhanden seien. Auch die Ortschaft Grünlas werde Glasfaser bekommen. Im Anschluss an diesen Arbeiten erfolgt der Ausbau im Ortskern von Ebnath. Die Arbeiten erledigen die Firma Axians und Subunternehmen. Der Gemeinderat stimmte diesem Ablauf geschlossen zu.
Geschäftsordnung angenommen
In der Gemeinderatssitzung wurden auch die Ausschüsse besetzt. Der Bau- und Umweltausschuss besteht aus Gerhard Horn, Eberhard Söllner, Daniel Wartinger (alle CSU) und Norbert Riedl (AWE). Im Haupt- und Finanzausschuss sitzen Bernd Würstl, Wolfgang Söllner, Alexander Heinl (alle CSU) und Bernd Kuhbandner (AWE). Im Ferienausschuss sind Anna Ritter, Eberhard Söllner, Bernd Würstl (alle CSU) und Bernd Kuhbander (AWE) vertreten. Den Rechnungsprüfungsausschuss bilden Josef Söllner, Antonia Lippert, Bernd Würstl (alle CSU) und Norbert Riedl (AWE). Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses ist Bernd Würstl, seine Stellvertreterin Antonia Ritter. Ohne größere Diskussion nahm das Gremium auch die neue Geschäftsordnung an, die für die Dauer der Wahlperiode gültig ist.
Bürgermeister Prechtl gab bekannt, dass Ebnath auch für 2026 wieder einen Antrag auf Stabilisierungshilfe stellen werde. Die Aussicht auf eine erneute Gewährung bezeichnete er aber als "sehr gering". Sein Vorgänger im Amt und jetziger Zweiter Bürgermeister Wolfgang Söllner wies darauf hin, dass die Verschuldung der Gemeinde gesunken sei, so dass es wohl nach den aktuellen Kriterien keine Stabilisierungshilfen geben werde. Bürgermeister Prechtl erwähnte noch, dass die Arbeiten am Kriegerdenkmal bis auf einige kleinere Nacharbeiten beendet seien. Die Abnahme sei am 27. Mai erfolgt. Erledigt wurden kleineren Reparaturen der Treppen am Marktplatz.













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