Ebnath
03.10.2026 - 13:40 Uhr
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Gemeinderat Ebnath: Glasfaserausbau und Verkehrsprobleme vor der Schule

In der Gemeinderatssitzung stand die Jahresrechnung 2025 im Fokus. Außerdem wurde über den fortschreitenden Glasfaserausbau und Maßnahmen zur Verkehrssicherheit vor der Schule in Ebnath diskutiert.

Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen, benutzen die Bushaltestelle vor der Schule in Ebnath als Wendemöglichkeit. Um die wartenden Schulkinder vor gefährlichen Wendemanövern zu schützen, hat die Gemeinde jetzt Pylonen aufgestellt. Auch das Schulpersonal soll aufpassen. Bild: wkr
Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen, benutzen die Bushaltestelle vor der Schule in Ebnath als Wendemöglichkeit. Um die wartenden Schulkinder vor gefährlichen Wendemanövern zu schützen, hat die Gemeinde jetzt Pylonen aufgestellt. Auch das Schulpersonal soll aufpassen.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung ging es in erster Linie um die Feststellung der Jahresrechnung für 2025. Bürgermeister Johannes Prechtl teilte mit, dass sich der Rechnungsprüfungsausschuss am 14. und 27. Juli mit der Jahresrechnung der Gemeinde Ebnath befasst habe. Die bei der Prüfung aufgetretenen Fragen seien durch die Verwaltung vollständig beantwortet worden. Die gesetzlich vorgeschriebene Niederschrift über die Rechnungsprüfung sei erstellt worden.

Mit der Jahresrechnung werden überplanmäßige Ausgaben (Haushaltsüberschreitungen) – soweit sie erheblich sind – nachträglich genehmigt. Außerdem werden Haushaltsreste aus dem Vorjahr, die auf das Folgejahr übertragen wurden, für übertragbar erklärt. Der Gemeinderat stellte gemäß Art. 102 Abs. 3 der Gemeindeordnung folgende Jahresrechnung fest: Im Verwaltungshaushalt Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 2.601.870 Euro (im Haushaltsansatz: 2.601.881 Euro Einnahmen und 2.516.096 Euro Ausgaben) und im Vermögenshaushalt Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 2.539.325 Euro (im Haushaltsansatz: 1.971.425 Euro Einnahmen und 2.151.359 Euro Ausgaben). Das ergibt im bereinigten Gesamthaushalt für 2025 Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 5.141.395 Euro. Die Entlastung des Bürgermeisters und der Verwaltung wurde ebenfalls einstimmig erteilt.

Bürger sollen Mängel melden

Zum Thema Glasfaserausbau teilte Bürgermeister Johannes Prechtl mit, dass sich die Bauarbeiten dem Ende zuneigen. „Bis Ende Oktober sind alle Hausanschlüsse – auch die in der Ringstraße – fertiggestellt“, sagte er. Nur in der Brandner Straße fehle ein Teilstück bis zum Anwesen Elektro Nickl. Hier habe man das Verlegen in der Staatsstraße vermeiden wollen. Es sei aber zwischenzeitlich eine Ausweichroute auf dem Grünstreifen gefunden worden. Auch diese Arbeiten dürften noch heuer abgeschlossen werden.

Gemeinderat Alexander Heinl erinnerte daran, dass sich alle Bürger bei der Gemeinde melden sollten, die Mängel oder Probleme beim Glasfaserausbau haben beziehungsweise hatten. Der Bürgermeister sicherte zu, einen entsprechenden Hinweis auf die Internetseite der Gemeinde zu stellen. Er gab bekannt, dass bisher 22 Mängel beim Glasfaserausbau bei der Gemeinde gemeldet worden seien. „Am besten ist es, wenn sich die Bürger bis spätestens 15. Oktober bei der Gemeinde melden, wenn Mängel bei den Bauarbeiten festgestellt wurden“, so sein Appell.

Mehr Sicherheit für Schulkinder

Der Bürgermeister informierte den Gemeinderat, dass der Bauhof an der Bushaltestelle vor der Schule, an der Kinder in die Schulbusse ein- und aussteigen, Pylonen aufgestellt habe. „Dies ist notwendig, weil immer mehr Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen, den Platz nutzen, um hier mit ihren Autos zu wenden, obwohl dort wartende Kinder stehen“, begründete er diesen Schritt. Schulleiter Alexander Köstler habe ihm zugesichert, dass auch die Lehrer die Situation im Auge behalten würden. Nächstes Jahr sei ohnehin der Ausbau der Schulstraße geplant. Dann könne die Bushaltestelle mit einem Bordstein deutlicher vom Straßenverlauf abgegrenzt werden.

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