14.02.2020 - 14:01 Uhr
EbnathOberpfalz

"Halt ma zamm!"

Zum Wahlkampfauftakt der Ebnather CSU wird nochmal das Motto von Bürgermeisterkandidat Wolfgang Söllner klar: "Zusammen in die Zukunft".

CSU-Bürgermeisterkandidat Wolfgang Söllner bei seinem Vortrag im Dorfgemeinschaftshaus in Hermannsreuth.
von Externer BeitragProfil

Mit diesem Motto will CSU-Bürgermeisterkandidat Wolfgang Söllner laut einer Pressemitteilung mit seinen Gemeinderatskandidaten ein Zeichen für die kommenden Jahre in der Gemeinde setzen. Bei den bisherigen Wahlveranstaltungen in Hölzlashof und Hermannsreuth stellte der 36-jährige Tierarzt sich und sein Team vor.

Söllner ging in den Versammlungen auf die kommunalpolitischen Ziele ein. Herausgekommen sei ein Konzept, mit dem Ebnath für die Zukunft gut aufgestellt sein werde. Im Mittelpunkt sieht Söllner drei Themenschwerpunkte: Ziele für die Menschen in der Gemeinde, für die Ortsentwicklung und für eine solide Finanz- und Wirtschaftspolitik.

"Wir setzen uns unter anderem für eine nachhaltige Entwicklung des Ortskerns und der Ortsteile, gute Straßen und auch das Naturbad Selingau ein, da diese Aushängeschilder für unsere Kommune sind. Ebenso ist uns eine strukturierte und durchdachte Finanz- und Wirtschaftspolitik wichtig als Fundament für die Umsetzung von zahlreichen notwendigen Projekten."

Er wolle - wie das auch bisher der Fall ist - das Amt des Bürgermeisters im Ehrenamt ausüben. "Dieses Prinzip eines ehrenamtlichen Bürgermeisters wird also auch mit mir in der Gemeinde weiter Bestand haben."

Durch seine Tätigkeit als Beamter bei der Regierung von Oberfranken habe er die Möglichkeit, seine Arbeitszeit dort sehr stark zu reduzieren und flexibel zu gestalten. Er strich heraus, dass ein enger Kontakt zu den Bezirksregierungen ein Vorteil sein kann für die Gemeinde, da dort zahlreiche Themen und Förderprogramme bearbeitet werden.

Neben den zahlreichen Zielen nannte Söllner eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Vereinen, Gewerbetreibenden sowie Institutionen und Einrichtungen. Eine wichtige Aufgabe sei es zudem, die ärztliche Nahversorgung langfristig in enger Zusammenarbeit mit den Hausärzten und in Kooperation mit den Nachbargemeinden zu sichern. Weiter müsse man ein Auge auf die Freizeitmöglichkeiten in Ebnath wie Kinderspielplatz, Schwimmbad Selingau und den Radweg werfen.

Wichtig ist dem CSU-Kandidaten auch, dass die Jugend mehr am politischen Geschehen in der Gemeinde beteiligt wird. Die Einführung von offenen Bürgerstammtischen ist für Söllner ein richtiges Mittel, nicht nur zu Zeiten der Kommunalwahlen, mit den Menschen in der Gemeinde in Kontakt zu bleiben. Außerdem wolle er als Bürgermeister den Aufbau einer aktiven Nachbarschaftshilfe unterstützen.

Für die Ortsentwicklung will der Bürgermeisterkandidat für die Dorfkernerneuerung ein ganzheitliches Konzept unter Beteiligung der Bevölkerung für die Gemeinde erstellen. Außerdem müssten die bereits beschlossenen Vorhaben zügig umgesetzt werden.

Wichtig sei auch, dass Kanal- und Straßensanierungen vorangetrieben werden. Hier stünden der Gemeinde im kommenden Jahrzehnt riesige Investitionssummen bevor. Die letzte Sanierung in diesem Bereich, dem Witzlasreuther Weg, liege schon viele Jahre zurück. Weiter müssten alle Fördermöglichkeiten ausgeschöpft und geplante Maßnahmen zeitnah umgesetzt werden. Investitionen seien strategisch klug auszuführen, um möglichst gute Voraussetzungen zu schaffen, damit Ebnath wieder von Stabilisierungshilfen des Freistaats Bayern profitieren könne. Letztmalig habe die Gemeinde 2013 und 2014 diese Hilfen bekommen.

Zum Ende seiner Ausführungen betonte der CSU-Bürgermeisterkandidat nochmals, dass eines seiner wichtigsten Anliegen sei, wieder ein gutes und vertrauensvolles Miteinander in der Gemeinde zu schaffen. "Jeder der mich kennt, weiß, dass mir parteiübergreifende Zusammenarbeit wichtig ist."

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