Trotz leichten Nieselregens trafen sich an der Fichtelnaabbrücke doch einige Unentwegte, um sich auf den Weg zum Kartoffelfeuer nach Hermannsreuth zu machen. Schon auf dem Weg dorthin mussten die Kinder ihr Wissen um die Natur und Umgebung beweisen. Belohnt wurden sie mit zwei Erzählungen vom „Eisenfressenden Baum“ und von der „Wilden Jagd“, die Geschichtenerzähler Martin Exner „vor vielen, vielen hundert Jahren noch selbst erlebt hatte, als ich noch jung war“. In Hermannsreuth angekommen brannte schon ein großes Feuer auf dem Feld und die Hermannsreuther Dorfgemeinschaft hatte in einer Scheune Tische aufgebaut und Verpflegung vorbereitet. Auf dem Acker von Hermann Köstler durften die Buben und Mädchen nach dem größten Erdapfel graben. Nach dem Wiegen konnte Jeremias Küspert zum "Kartoffelkönig" gekrönt werden. Carolin Köstler überraschte die Gruppe mit einem großen Topf gekochter Kartoffeln und alle konnten sich satt essen. Bei Spielen wie Sackhüpfen, Zielwerfen, Turm bauen oder beim Basteln einer großen Kartoffelfamilie verflog der Nachmittag viel zu schnell. Leon Leitgeb durfte einen Sack Kartoffeln mit nach Hause nehmen, da er dessen Inhalt am genauesten geschätzt hatte. Bürgermeister Wolfgang Söllner bedankte sich bei Irene Pöllath von der Dorfgemeinschaft Hermannsreuth und bei Martin Exner vom Fichtelgebirgsverein für den unvergesslichen Tag. Sein Dank galt auch der Jugendbeauftragten Nadine Prechtl, die während des ganzen Sommers mit einem tollen Ferienprogramm zahlreiche Kinder und Jugendliche unterhalten hat.
Ebnath
20.09.2022 - 12:04 Uhr
Jeremias Küspert Ebnather "Kartoffelkönig"
von Autor SOJ

Die Kinder waren mit Begeisterung beim Kartoffelfeuer dabei. Mit dabei waren unter anderem (hinten, von rechts) FGV-Vorsitzender Martin Exner, Bürgermeister Wolfgang Söllner und Irene Pöllath von der Dorfgemeinschaft Hermannsreuth. Mit im Bild der neue "Kartoffelkönig" mit Krone Jeremias Küspert.
Bild: soj
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