02.03.2020 - 19:14 Uhr
EbnathOberpfalz

Der Körper lügt nicht

Leckere Sachen für 75 Damen und Pater Anish George beim Fauenfrühstück der KAB. Gestik und Mimik spielen eine große Rolle.

Nach dem interessanten und aufschlussreichen Vortrag von Christina Riebl (li.) überreichte Teamsprecherin Marita Kuchenreuther einen Frühlingsstrauß an die Referentin.
von Autor SOJProfil
Nach dem interessanten und aufschlussreichen Vortrag von Christina Riebl (li.)überreichte Teamsprecherin Marita Kuchenreuther einen Frühlingsstrauß an die Referentin.

Zum Thema „Der Körper lügt nicht – was uns die Körpersprache mitteilt“ sprach Christina Riebl, Kommunikationstrainerin und Coach aus Schwandorf. Die Damen konnten sich vor dem Vortrag an einem reichhaltigen Büfett mit Wurst, Lachs, Eiern, Joghurt, Kaffee und Kuchen stärken.

„Man könnte getrost sagen: Körpersprache – schwere Sprache, denn die Art und Weise, wie man etwas sagt, also die Körpersprache, die auch die Stimme mit einbezieht, ist wichtiger für die Wirkung als der Wortlaut, das weiß inzwischen fast jeder Vertreter von der Presse oder dem Fernsehen“, meinte die Kommunikationstrainerin Christina Riebl zu Beginn ihres Vortrags. Doch der Umgang mit dieser Ausdrucksform sei laut Riebl nicht einfach, da sie als älteste Form der Kommunikation im Unterbewusstsein verankert sei und sich somit zunächst der bewussten Kontrolle entzieht. Das Nachschlagen in „Deutungslisten“, was eine Bewegung der Hand oder die Stellung eines Fußes über die andere Person aussagen könnte, sei keine so günstige Herangehensweise an das Thema.

Es sei vielmehr besser, ein Gefühl für sich selbst und das „Körperbewusstsein“ zu entwickeln, um zunächst seine eigene Körpersprache verstehen zu können. Dann sei man auch in der Lage, die Körpersprache der Mitmenschen besser zu deuten.

Danach ging der Referentin auf die Ausdruckselemente im Gespräch und in der zwischenmenschlichen Kommunikation ein. Die Bedeutung von Körperhaltung, Blickkontakt und Mimik wurde ebenso erklärt wie Gestik und Raumverhalten sowie kulturelle Unterschiede. In einigen einfachen Übungen zu diesen Elementen konnten die Frauen auch gleich erste praktische Erfahrungen sammeln und vor allem das bewusste Wahrnehmen von eigener und fremder Körpersprache ausprobieren.

Insgesamt war es ein Vormittag, der den Zuhörerinnen viel Stoff zum Nachdenken und Anregungen zum Beobachten und Ausprobieren mit nach Hause gab. Nach dem interessanten und aufschlussreichen Vortrag von Christina Riebl überreichte Teamsprecherin Marita Kuchenreuther einen Frühlingsstrauß an die Referentin.

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