Ebnath
10.02.2019 - 13:19 Uhr

Neues Gesicht für Ringstraße

Einen neuen Anlauf unternimmt die Kommune zum Ausbau der Ringstraße. Vor exakt einem Jahr hatte der Gemeinderat beschlossen, die geplante Maßnahme nach der Abschaffung der Straßenausbaubeiträge zunächst zurückzustellen.

Bei der Kanalerneuerung in der Ringstraße West (unser Bild) und Ringstraße Süd ist eine punktuelle Sanierung mit Robotertechnik ins Auge gefasst. Bild: br
Bei der Kanalerneuerung in der Ringstraße West (unser Bild) und Ringstraße Süd ist eine punktuelle Sanierung mit Robotertechnik ins Auge gefasst.

So entschied sich das Gremium in seiner Sitzung am Donnerstagabend, dass dieses Projekt in naher Zukunft in Angriff genommen werden solle und beauftragte das Ingenieurbüro "Wolf & Zwick" aus Marktredwitz, die vorliegende Entwurfsplanung und die Kosten zu aktualisieren.

Wie Bürgermeister Manfred Kratzer erläuterte, liege für die Sanierung der Ringstraße sowie für die Erneuerung der sich darin befindenden Kanalisierung bereits eine Planung vor, doch dürften die Kosten zwischenzeitlich gestiegen sein. Bezugnehmend auf die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge verwies er darauf und berichtete, dass der Freistaat Bayern für Straßenausbaumaßnahmen durch die Kommunen 100 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Bei einer Erneuerung von Abwasserkanälen ist ebenso eine Förderung vorgesehen. Voraussetzung hierfür sind bestimmte Härtefallschwellen, wofür der Freistaat Bayern weitere 50 Millionen Euro an Zuwendungen gewährt. Übereinstimmend votierte das Gremium für einen Vollausbau der Ringstraße mit einer Straßensanierung und einer Kanalerneuerung. Bei letzterem hielt es der AWE-Gemeinderat Peter Kaspar auch für angebracht, gleichzeitig die Wasserleitungen zu erneuern. Bei einer Straßenerneuerung komme es zu keiner finanziellen Belastung der Bürger, doch auf Nachfrage des Gemeinderates Bernd Würstl (CSU) kam zum Ausdruck, es sei nicht auszuschließen, dass die Kosten der Kanalerneuerung auf die Abwassergebühren umgelegt werden können.

Mit seiner Entscheidung zum Ausbau der Ringstraße beauftragte das Gremium das Ingenieurbüro "Wolf & Zwick", bei der Straßenerneuung die Entwurfsplanung mit Kostenberechnung hinsichtlich eines kompletten Vollausbaus zu aktualisieren. Gleiches gelte für eine komplette Kanalerneuerung. Hierzu wurde der Bauverwaltung die Aufgabe übertragen, die Förderfähigkeit nach den Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas 2018) zu prüfen.

Einhergehend mit den vorgesehenen Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen in der Ringstraße mit einer aktualisierten Entwurfsplanung und einer neuen Kostenberechnung soll auch die Zufahrt zur Mittelschule vollständig ausgebaut werden. Auch hierzu wird das Marktredwitzer Ingenieurbüro beauftragt, die Kosten der Entwurfsplanung aus dem Jahr 2017 zu aktualisieren.

 
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