12.03.2020 - 11:14 Uhr
EbnathOberpfalz

Neuwahlen und Jagdverlängerung bei den Jagdgenossen Ebnath

Die Jagdgenossenschaft Ebnath wartet mit einigen Änderungen auf.

von Autor SOJProfil

Zur Jagdversammlung begrüßte Jagdvorsteher Hans Sticht 24 Jagdgenossen mit einer Fläche von 256 Hektar. Das Totengedenken galt besonders Horst Burger. Das anschließende Essen hatte der Jagdpächter gespendet und Familie Schreyer zubereitet. In seinen Ausführungen berichtete Jagdvorsteher Sticht, dass die Wildschweine wieder unterwegs waren und deswegen auch Wildschäden ausbezahlt wurden. Auch war Sticht mit den Verantwortlichen der Gemeinde unterwegs, um das Herrichten der Wege voranzutreiben. Allerdings sei hier bis heute noch nichts geschehen. „Geld hierfür wäre von Seiten der Jagdgenossenschaft vorhanden, jetzt liegt es an der Gemeinde Ebnath, hier etwas voranzubringen“, betonte Sticht. Bürgermeister Manfred Kratzer erklärte dazu, dass sich manche Wege im Kernwegenetz befinden und hier vom Landratsamt nichts weitergehe. Wie Sticht weiter berichtete, habe es bei den Gemeinschaftsmaschinen heuer enorme Probleme gegeben. Zum Schluss dankte er Jagdpächter Tim Burger für die gute Zusammenarbeit. Burger gab einen kurzen Bericht über das abgelaufene Jagdjahr. Demnach wurden sieben Wildschweine geschossen. Hier bedankte er sich bei seinen Mitjägern, da dies alleine nicht machbar gewesen wäre. Der vorgegebene Abschuss konnte erreicht werden. Erfreulicherweise sei das Fallwild zurückgegangen. Es seien nur zwei Rehe, ein Dachs und zwei Füchse im Straßenverkehr getötet worden. Auch wurden zwölf Füchse geschossen. Weiter berichtete er, dass geplant sei, jetzt auch ein Nachtsichtgerät für die Wildschweinjagd anzuschaffen. Kassiererin Gabriele Schecklmann trug den detaillierten Kassenbericht vor. Maschinenwart Manfred Philbert berichtete bezüglich der vereinseigenen Maschinen, dass es heuer extrem viel Arbeit gegeben habe: Die zwei Cambridgewalzen, die Wiesenwalze und die Wiesenhexe waren alle zu reparieren. Weiter schlugen die Jagdgenossen vor, heuer den Bau von mobilen Kanzeln für den Dreipunktanbau anzugehen, da der Vorschlag vergangenes Jahr nicht umgesetzt worden sei. Dazu wurden Benjamin Becher und Robert Reger bevollmächtigt, das Material auf Kosten der Jagdgenossenschaft zu beschaffen. Der Rest des Geldes soll als Rücklage in der Kasse bleiben.

Die Neuwahl brachte folgendes Ergebnis: Vorsitzender: Hans Sticht, Stellvertreter: Engelbert Anzer; Beisitzer: Josef Philipp und Alfred Bayer; Schriftführer: Stefan Koschta; Kassiererin: Gabriele Schecklmann, Kassenprüfer: Manfred Philbert und Michael Fischer; Maschinenenwart: Manfred Philbert.

Nachdem die Jagdpacht 2021 ausläuft, bestand die Möglichkeit, diese 2020 vorzeitig zu verlängern. Aus diesem Anlass gab es bereits eine Vorstandsitzung. Jagdvorsteher Hans Sticht berichtete, dass der Jagdpächter die Jagd weiterhin gerne betreiben würde. Jagdpächter Tim Burger bekundete sehr großes Interesse, die Jagd auch weiterhin zu pachten. Er sei schon seit 17 Jahren Jagdpächter und würde gerne die Pacht um weitere neun Jahre bei gleichen Konditionen verlängern. Der ehemalige Jagdvorsteher Alois Schraml lobte das gute Verhältnis untereinander und befürwortete die Verlängerung. Diese wurde schließlich einstimmig beschlossen. Burger bedankte sich für das Vertrauen und freut sich auf eine weitere gute Zusammenarbeit.

Als letzter Punkt stand die Wahl eines Datenschutzbeauftragten an. Hierfür wurde einstimmig Schriftführer Stefan Koschta gewählt.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.