19.09.2018 - 15:56 Uhr
EbnathOberpfalz

Wallfahrt nach Gößweinstein

Zahlreiche Gläubige aus Ebnath bekunden ihre Lebenseinstellung

Die Wallfahrergruppe aus Ebnath schaute sich in Pottenstein um.
von Autor SOJProfil

Zahlreiche Gläubige aus der Pfarrei St. Ägidius sowie eine Gruppe aus Neusorg beteiligten sich am Wochenende an der Wallfahrt nach Gößweinstein. Sie soll vor 300 Jahren im Zusammenhang mit einer Hungersnot gelobt worden sein, verbürgt ist sie aber erst seit 1881. Anlass war damals die Zerstörung der Fluren durch ein schweres Hagelwetter. Während die Pilger früher zwei Tage lang unterwegs waren, wurde der Fußmarsch vor 30 Jahren auf einen Tag beschränkt. Die Fußwallfahrer zogen von Pottenstein aus Richtung Gößweinstein. Sie folgten dem Wallfahrerbild, das auf der einen Seite die Heilige Dreifaltigkeit und auf der Rückseite die vierzehn Nothelfer zeigt. Die älteren Begleiter fuhren mit dem Bus weiter zur Basilika, in die alle einzogen. Nach dem Mittagessen traf sich die Gruppe zum Kreuzweg und zur Andacht an der Mariengrotte.

Den Wallfahrtsgottesdienst gestaltete erneut die Fichtelgebirgskapelle Ebnath musikalisch. Pilgerleiter und Sprecher des Pfarrgemeinderats, Hans Enders, dankte am Ende den Gläubigen für die Teilnahme, Vorbeter Alois Vetter, Erwin Kastner für das Tragen des Wallfahrerbildes sowie Peter Langsteiner und Wolfgang Söllner für das Tragen der Lautsprecher. Die seit mehr als 300 Jahren bestehende Wallfahrt soll auch im nächsten Jahr wieder aufrechterhalten werden.

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