„Rund um Ebnath“ war das Motto der Wanderung, zu der der örtliche Fichtelgebirgsverein eingeladen hatte. Eine gut aufgelegte Gruppe Wanderer machte sich auf die erste Etappe der Strecke um das ganze Dorf herum, alle Ortsteile sind davon berührt. Besonders freute es Wanderführer Martin Exner, dass auch einige Jugendliche dabei waren. In der Hohlgasse hinter Hölzlashof erklärte er, wie diese Wege entstanden sind und dass sie früher die Hauptverkehrswege in Richtung Wäsch und Pullenreuth waren. Die jetzige Straße nach Neusorg entstand erst beim Bau der Bahnstrecke Neusorg–Fichtelberg, die 1890 eröffnet wurde.
Weiter ging es in Richtung „Zeiselholz“. Dort genossen die Wanderer einen herrlichen Blick über Ebnath mit der imposant auf dem Burgfelsen stehenden Pfarrkirche. Eingerahmt wird dieses Bild von den Bergen des Fichtelgebirges Schwarzer Berg, Ochsenkopf und Schneeberg. Die Wanderer legten eine kleine Rast an der Auferstehungskapelle in Schwarzenreuth ein. Höhepunkt war dann an der Kalvarienbergkapelle das spontan angestimmte Fichtelgebirgslied von Pfarrer Joseph Hupfer. Den Text dazu konnten die Sängerinnen und Sänger an den dort angebrachten Tafeln ablesen. Die Teilnehmer der Wanderung freuen sich schon auf die Fortsetzung der Tour am Samstag, 13.November, vom Kalvarienberg über Zeckenberg nach Grünlas und durch das Gregnitztal zur Selingau. Treffpunkt ist wieder um 14 Uhr am Marktplatz.













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