Ebnath
14.03.2022 - 09:21 Uhr

Ebnather setzen Zeichen gegen den Krieg

Die Beteiligten an der Gedenkminute am Kriegerdenkmal in Ebnath (von links) Bürgermeister Wolfgang Söllner, stellvertretender KSK-Vorsitzender Hans Rochholz und Kreisvorsitzender Thomas Semba. Bild: soj
Die Beteiligten an der Gedenkminute am Kriegerdenkmal in Ebnath (von links) Bürgermeister Wolfgang Söllner, stellvertretender KSK-Vorsitzender Hans Rochholz und Kreisvorsitzender Thomas Semba.

Ein deutliches Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine setzte die Krieger- und Soldatenkameradschaft am vergangenen Wochenende am Kriegerdenkmal in Ebnath. „Wir können diesen brutalen und sinnlosen Krieg in der Ukraine nicht verhindern. Wir wollen aber mit einer Gedenkminute ein deutliches Zeichen gegen den Krieg setzen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Krieger- und Soldatenkameradschaft Ebnath, Hans Rochholz. Er freute sich besonders, dass neben Bürgermeister Wolfgang Söllner und dem Kreisvorsitzenden Thomas Semba auch die Vorsitzenden der Nachbarvereine aus Neusorg, Fuhrmannsreuth und Kemnath an der Veranstaltung teilnahmen. Kreisvorsitzender Semba stellte aus seiner Sicht einige Dinge klar. Demnach habe der Krieg in der Ukraine nicht erst im Februar 2022 begonnen, sondern bereits 2014, als russische Spezialkräfte morgens das Parlamentsgebäude auf der zur Ukraine gehörenden Halbinsel Krim besetzten. Positiv bewertete er, dass alle Schichten unserer Gesellschaft angesichts des Krieges wieder enger zusammenrücken. „Frieden in Freiheit wird wieder als Kern unserer Identität begriffen“, sagte Thomas Semba. Er appellierte an die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung. „Die Ukrainer, die sich zu uns auf den Weg machen, sind unsere Brüder und Schwestern. Lassen wir sie in ihrer großen Not nicht allein“, betonte Semba. Bürgermeister Wolfgang Söllner dankte den Mitgliedern der KSK Ebnath sowie dem Kreisvorsitzenden für dieses Zeichen der Solidarität an die Leidtragenden des Krieges in der Ukraine. "Der brutale Krieg an der EU-Außengrenze zeigt auch, wie wichtig die Arbeit der Krieger- und Soldatenkameradschaften an das Gedenken der beiden schrecklichen Weltkriege in unserer Heimat ist", meinte Söllner. Er bat darum, den ankommenden Flüchtlingen offen und hilfsbereit zu begegnen.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.