18.03.2019 - 11:02 Uhr
EdelsfeldOberpfalz

Kommandanten-Stelle in Edelsfeld neu zu besetzen

Fünf Jahre ziehen bis zur Fusion der vier Gemeindefeuerwehren noch ins Land. So lange will Alois Schuster mit seinem Rückzug nicht mehr warten.

Der Gerätewart geht in den Feuerwehr-Ruhestand. Von links Kommandant Alois Schuster, Jugendwart Markus Luber, der verabschiedete Werner Ehras, Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl, der für den bestandenen Wissenstest geehrte Dominik Haas und Kreisbrandmeister Christian Meyer.
von Rudi GruberProfil

Über ein ruhigeres Einsatzjahr 2018 berichtete Kommandant Alois Schuster in der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Edelsfeld. Bei den 17 Alarmierungen standen - auch tagsüber - immer ausreichend Leute zur Verfügung. Aufgaben stellten ihnen Brände, Ölspuren, eine Tierrettung, Verkehrsunfälle mit Verletzten und Blitzeinschläge. Der Besuch der Übungen stellte ihn zufrieden. Leistungsprüfungen werden in diesem Jahr wieder ein Thema sein, kündigte der Kommandant an. Zugleich informierte Schuster die Versammelten, dass er in zwei Jahren für dieses Amt nicht mehr zur Wahl stehen werde. Auch Gruppenführer Manfred Luber will seinen Platz räumen.

Der Jahresbericht des Vorsitzenden Alexander Luber umfasste den Fasching, runde Geburtstage, die Klausurtagung zur Fusion der Feuerwehren, eine Drei-Tage-Fahrt nach Düsseldorf, den Besuch zur befreundeten Wehr im Vogtland und natürlich die größte Kirwa in der Gemeinde.

In Edelsfeld sind die First Responder der Feuerwehr angegliedert. Für sie nannte Manfred Rupprecht die Zahl von 81 Notfällen, davon 52 in Edelsfeld und 29 in anderen Orten der Gemeinde. Im Durchschnitt erreichten sie die Patienten innerhalb von sieben Minuten.

"Rund läuft es bei der Jugendarbeit", stellte der zuständige Markus Luber fest. Die 24-Stunden-Übung war ein voller Erfolg. Für 2019 sind eine modulare Truppmannausbildung, ein Funklehrgang und ein Erste-Hilfe-Kurs geplant.

19 Atemschutzträger aus allen vier Feuerwehren sind ausgebildet und einsatzfähig. Im vergangenen Jahr wurden vermehrt grundlegende Abläufe geübt, zum Beispiel das Anlegen der Einsatzkleidung während der Fahrt zum Brandort.

Für den erfolgreich abgelegten Wissenstest in Stufe 2 erhielten Anna Zitzmann, Kraus Katharina und Dominik Haas das silberne Abzeichen. Abschied aus der aktiven Truppe nahm Werner Ehras. Mehr als 30 Jahre hielt der Gerätewart Fahrzeuge, Ausrüstungsgegenstände und das Haus in Schuss. Den Feuerwehrkrug und ein Präsent bekam er als Dankeschön überreicht.

Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl war sichtlich stolz auf die Jugendarbeit bei den Feuerwehren. Sie hätten in diesem Bereich schon jetzt eine erfolgreiche Zusammenarbeit praktiziert. Dies stimme ihn zuversichtlich für die gemeinsame Zukunft.

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