Ehenfeld bei Hirschau
16.12.2018 - 11:55 Uhr

Vater und Sohn seit 25 Jahren Mitglied

Wenn Vater und Sohn gemeinsam für 25 Jahre Treue geehrt werden, ist das sicher etwas Besonderes für einen Verein.

Cäcilienfeier (von links): Pfarrer Hans-Peter Bergmann, Andreas Basler, Gerhard Basler, Kirchenpfleger Joachim Winkler, Chorleiterin Dorothea Meyer, Pfarrgemeinderatssprecherin Anita Falk und Ruhestandspfarrer Konrad Kummer. Bild: fdl
Cäcilienfeier (von links): Pfarrer Hans-Peter Bergmann, Andreas Basler, Gerhard Basler, Kirchenpfleger Joachim Winkler, Chorleiterin Dorothea Meyer, Pfarrgemeinderatssprecherin Anita Falk und Ruhestandspfarrer Konrad Kummer.

Am Namenstag der Heiligen Cäcilia, der Schutzpatronin der Kirchenmusik, dankte die Pfarrgemeinde ihrem Kirchenchor mit einer kleinen Feier. Chorigentin Dorothea Meyer blickte auf das zu Ende gehende Jahr zurück. Der Chor hat aktuell 27 Sänger. Im November ist Christa Falk nach 56 Jahren ausgeschieden, seit 1962 war sie ein wichtiger Bestandteil des Chors. Bei 35 Proben, neun Gottesdiensten und zehn Beerdigungen waren die Mitglieder gefordert und investierten viel Freizeit. Sie beteiligten sich auch am Konzert der Ehenfelder Chöre und Solisten, am 7. Januar in der Pfarrkirche, organisiert von Dorothea Meyer und waren bei der Segnung der renovierten Kalvarienberg-Kapelle dabei.

Höhepunkt der Feier war die Ehrung von Gerhard Basler für 25 Jahre Zugehörigkeit zum Kirchenchor. Die Chorleiterin und Pfarrer Hans-Peter Bergmann überreichten ihm die silberne Nadel mit Dankurkunde der Diözese. Mit ihm zusammen wurde auch sein Sohn Andreas gewürdigt. Er spielt seit seinem elften Lebensjahr die Orgel in der Pfarrkirche St. Michael und hat den Chor in den vergangenen 25 Jahren bei allen wichtigen Einsätzen begleitet. Für die Chorleiterin ist er mit seiner Ruhe, die er immer ausstrahlt und seinem musikalischen Können, der sichere Rückhalt für den Chor. Dankesworte gab es auch an Kirchenpfleger Joachim Winkler und Iryna Hermann die oft das Orgelspiel bei Beerdigungen übernimmt.

Auch Nikolaus (Jakob Hüttner) und Knecht Ruprecht (Leonhard Hüttner ) besuchten die Sängerschar. Humorvoll erzählte der heilige Mann von Unpünktlichkeit und Schwatzhaftigkeit mancher Sänger - größtenteils hielt er aber lobende Worte bereit. Der größte Wunsch der Chorleiterin für das nächste Jahr wären neue Sänger für den Chor. Bei fünf Tenören und zwei Bässen gibt es bei Erkrankung oder anderen Verhinderungen leider schnell Engpässe.

 
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