21.10.2019 - 19:09 Uhr
Deutschland und die WeltOberpfalz

Einhornauto mit Raketenheck aus dem Verkehr gezogen

Spoiler und Breitreifen sind in der Tuningszene alltäglich. Ein Einhornauto gehört eher zu den "seltenen Exemplaren". Die Polizei hat dazu erst einmal "Stop" gesagt.

Die Polizei hat ein Einhornauto mit Raketenheck aus dem Verkehr gezogen.
von Alexander Unger Kontakt Profil

Das Fahrzeug erregte Aufmerksamkeit: Polizeibeamte der Polizeiinspektion Dahn in Hauenstein (Rheinland-Pfalz) kontrollierten deswegen den laut Meldung der Polizei "technisch-auffälligen PKW" mit britischer Zulassung. Im Bereich des Kühlergrills war mittels Schrauben und Schaumstoff eine Art Nase angebracht. Das Fahrzeug sollte wie ein Einhorn aussehen. Auf dem Kühlergrill und Fahrzeugdach waren verschiedene aus Spanplatten gefertigte und mittels metallenen T-Stücken fixierte "Flammen" fest verbaut. Ein orangefarbener Rundumkennleuchten-Balken mit Lautsprecher war verbaut. Am Heck waren insgesamt fünf schwarze Plastikeimer in verschiedenen Größen angebracht, welche wie ein Triebwerk aussehen sollten.

Die Polizei hat ein Einhornauto mit Raketenheck aus dem Verkehr gezogen.

"Durch den unsachgemäßen Anbau von selbst gefertigten Teilen war die Verkehrssicherheit des PKW nicht mehr gegeben", heißt es dazu weiter. Die 42-jährige Fahrerin aus Großbritannien durfte nicht weiterfahren bis zur "vollständigen Demontage der unzulässigen Teile". Die Fahrerin erwartet ein Bußgeldverfahren wegen illegaler technischer Veränderungen an dem Kraftfahrzeug. Was die Frau mit dem auffälligen Fahrzeug vor hatte ist der Polizei nicht bekannt.

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