Die Beförderung tritt am 1. Dezember in Kraft. Seit drei Jahren ist Junkawitsch Schulrätin am Doppelschulamt Weiden-Neustadt. Seit 1. Juli 2018 ist sie die Stellvertreterin der fachlichen Leiterin Christine Söllner. Unger erinnerte daran, dass die 51-Jährige zuvor Seminarrektorin war. Ihre Prioritäten lagen in der Schulpädagogik und Schulentwicklung. Integration und Inklusion waren weitere Stichworte.
Der Fachbereichsleiter ließ die "vehementen Debatten" im Schulaufsichtsbezirk um das Schulamt Weiden-Neustadt nicht unerwähnt. Auch dank der Unterstützung von Landrat Andreas Meier konnte das Schulamt mit seinen drei Schulräten erhalten werden. Unger kündigte schon bald die Wiederbesetzung der verwaisten dritten Führungsstelle an. Mit dem Standort Weiden/Neustadt wolle man den Norden der Oberpfalz stärken. Der Gast aus Regensburg würdigte die gute Kooperation mit der fachlichen Leitung des Schulamts. Söllner und Junkawitsch würden sich hervorragend ergänzen. "Das passt wie die Faust aufs Auge." Sie hätten viele Bereiche wie etwa Migration und Digitalisierung angestoßen. Die Schulen im Bezirk Weiden/Neustadt seien Vorreiter bei der Klassenbildung. Es sei extrem angenehm, so ein Schulamt zu haben. Landrat Andreas Meierunterstrich die gute Zusammenarbeit zwischen der rechtlichen und der fachlichen Leitung des Schulamts. Die Harmonie habe immer gestimmt, Probleme seien auf dem kurzen Dienstweg besprochen worden. Diese Offenheit und Sympathie komme auch draußen in den Schulen an.
Erleichtert äußerte sich der Landkreischef, dass die neue Staatsregierung die Bestandsgarantie für kleine Schulen manifestiert habe. Für nicht mehr zeitgemäß hält Meier dagegen die Praxis der Versetzungen der Lehrer in erster Linie nach Oberbayern. "Das darf keine Reise ohne Wiederkehr sein." Die Glückwünsche von Oberbürgermeister Kurt Seggewißüberbrachte Personaldezernent Reiner Leibl. Die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Schulamt sei schon immer gut gelaufen.
Junkawitsch erinnerte sich an ihren Einstand vor drei Jahren im Schulamt, der ihr einen ganz neuen, vielseitigen und komplexen Beruf beschert habe. Sie habe seitdem viel Erfahrungen gesammelt. Im Mittelpunkt der Bemühungen stünden die Schüler.











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