Ensdorf
24.10.2018 - 14:25 Uhr

170 Ministranten in Ensdorf: Sie dienen Jesus und haben Spaß

Ein Anreiz war es, am Ende auf dem Treppchen zu stehen. Der Weg dorthin war von Spiel und Spaß begleitet: Über 170 junge Leute aus 17 Pfarreien der Dekanate Amberg-Ensdorf und Sulzbach-Hirschau waren beim Ministrantentag in Ensdorf.

"Mia san Minis“ war auf der „Fahne“ der Ministranten aus Ebermannsdorf/Pittersberg zu lesen, die Pfarrer Gerhard Pöpperl (rechts) mit Pater Christian Liebenstein vorstellte. Bild: sön
"Mia san Minis“ war auf der „Fahne“ der Ministranten aus Ebermannsdorf/Pittersberg zu lesen, die Pfarrer Gerhard Pöpperl (rechts) mit Pater Christian Liebenstein vorstellte.

(sön) Der Tag begann mit der Vorstellung und Segnung der vielen Fahnen der Ministranten der einzelnen Pfarreien im Klosterinnenhof, dem der feierliche Einzug in die Pfarrkirche St. Jakobus folgte. Dort zelebrierte Pfarrer Gerhard Pöpperl, Direktor der Abteilung Berufspastoral des Bistums, mit Alois Berzl, Stadtpfarrer von St. Michael in Amberg, und Klosterdirektor Pater Christian Liebenstein einen Gottesdienst, den die Band "Intakt" umrahmte.

Pfarrer Pöpperl erinnerte die jungen Leute daran, was ihre Tätigkeit bedeutet: "Liebe Buben und Mädchen, was samma? Ministranten! Minis! Das samma mir. Das heißt übersetzt: Diener. Wir dienen anderen. Wir dienen Jesus. Deshalb sind wir ihm besonders nah. Deshalb sitzen wir ganz nah am Altar. Nicht Maxis, sondern Minis sind wir." Nach einem gemeinsamen Mittagessen aus der Klosterküche war für den Nachmittag Spiel und Spaß angesagt. In Gruppen durchliefen die Minis Stationen und Workshops, sammelten Punkte, um zum Abschluss bei der Siegerehrung mit oben auf dem Treppchen zu stehen. Gefragt waren beispielsweise Kenntnisse an der Bistumskarte, handwerkliches Geschick beim Nageln, Maßkrugstemmen und Gummistiefelschleudern. Der Fünfer-Ski-Slalomlauf forderte Teamgeist auf dem Rasen, ein Mini-Quiz oder ein Dialekt-Quiz gemeinsame geistige Anstrengung. Welcher Zehnjährige kennt noch die Begriffe Lonbudl, Glubberl oder gar Ochsnaugn?

Bei den Workshops waren Riesen-Seifenblasen und Brezenschlingen genauso angesagt wie das Anfertigen von Filz-Schlüsselanhängern oder von Bienenwachs-Kerzen Pater Thomas Lüersmann zeigte, wie man mit der Mikrowelle und duftenden Kräutern Seifen macht. Andere drängten sich an Pfarrer Pöpperls Fotobox, wetteiferten beim Bierkistenstapeln, spielten Kicker, Billard, Tischtennis oder Volleyball.

Bei der Siegerehrung im Theatersaal des Bildungshauses überreichte Pöpperl mit den für die Organisation verantwortlichen Jugendreferentinnen Madeleine Gräf und Lucia Meißner, Pater Christian Liebenstein und Stadtpfarrer Alois Berzl die Preise. Erster wurden die Minis von St. Ursula Ursulapoppenricht vor von Herz-Jesu Sulzbach-Rosenberg und St. Georg Schlicht. Klosterdirektor Liebenstein bilanzierte: "Unsere Ministranten, die ihren Dienst mit Überzeugung ausführen, machen unsere Pfarreien jung und bunt."

Auf dem Siegertreppchen ganz oben standen die Minis von St. Ursula aus Ursula-Poppenricht. Bild: sön
Auf dem Siegertreppchen ganz oben standen die Minis von St. Ursula aus Ursula-Poppenricht.
Bei der Siegerehrung im Theatersaal des Bildungshauses warteten die Ministranten gespannt auf die Ergebnisse. Bild: sön
Bei der Siegerehrung im Theatersaal des Bildungshauses warteten die Ministranten gespannt auf die Ergebnisse.
Dieser Fünfer-Ski-Slalomlauf ist beendet. Bild: sön
Dieser Fünfer-Ski-Slalomlauf ist beendet.
Der Fünfer-Ski-Slalomlauf forderte Teamgeist. Bild: sön
Der Fünfer-Ski-Slalomlauf forderte Teamgeist.
In seiner Seifenwerkstatt zeigte Pater Thomas Lüersmann, wie man mit Mikrowelle und duftenden Kräutern individuelle Seifen anfertigt. Bild: sön
In seiner Seifenwerkstatt zeigte Pater Thomas Lüersmann, wie man mit Mikrowelle und duftenden Kräutern individuelle Seifen anfertigt.
Um den Oberpfälzer Dialekt ging es beim Hans Weiß. „Des hod mei Oma so g’sagt,“ erinnerten sich manche seiner Teilnehmer. Bild: sön
Um den Oberpfälzer Dialekt ging es beim Hans Weiß. „Des hod mei Oma so g’sagt,“ erinnerten sich manche seiner Teilnehmer.
Pfarrer Gerhard Pöpperl betonte: „Wir dienen anderen. Wir dienen Jesus. Deshalb sind wir ihm besonders nah. Deshalb sitzen wir ganz nah am Altar. Nicht Maxis sondern Minis sind wir.“ Bild: sön
Pfarrer Gerhard Pöpperl betonte: „Wir dienen anderen. Wir dienen Jesus. Deshalb sind wir ihm besonders nah. Deshalb sitzen wir ganz nah am Altar. Nicht Maxis sondern Minis sind wir.“
In der Pfarrkirche St. Jakobus nahmen über 170 Ministranten am Gottesdienst unter dem Motto „Minis, des samma mir“ teil. Bild: sön
In der Pfarrkirche St. Jakobus nahmen über 170 Ministranten am Gottesdienst unter dem Motto „Minis, des samma mir“ teil.
 
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