Ensdorf
03.12.2018 - 13:23 Uhr

Ensdorfer Einrichtung wird Umweltschule

Die Mittelschule Ensdorf darf sich nun ein Jahr lang mit der Auszeichnung "Umweltschule in Europa" schmücken. Bei fair gehandelten Bananen, Kaffee und Schokolade macht ihnen nun keiner mehr etwas vor.

LBV-Vorsitzender Norbert Schäffer (von links) Karl-Friedrich Barthmann (Umweltministerium Bayern), Martina Saffert (Konrektorin Grundschule Kümmersbruck), Lydia Demleitner-Kotz (Mittelschule Hahnbach), Helga Gradl (Schulleiterin Mittelschule Ensdorf) und Sabine Stopfer-Birner (Stellvertretende Schulleiterin Mittelschule Ensdorf) freuen sich über die Auszeichnung. Bild: Pressefotograf des Umweltministeriums
LBV-Vorsitzender Norbert Schäffer (von links) Karl-Friedrich Barthmann (Umweltministerium Bayern), Martina Saffert (Konrektorin Grundschule Kümmersbruck), Lydia Demleitner-Kotz (Mittelschule Hahnbach), Helga Gradl (Schulleiterin Mittelschule Ensdorf) und Sabine Stopfer-Birner (Stellvertretende Schulleiterin Mittelschule Ensdorf) freuen sich über die Auszeichnung.

Das bayerische Umweltministerium sowie der Landesbund für Vogelschutz (LBV) haben diese Auszeichnung im Johannes-Turmair-Gymnasium in Straubing überreicht. Dabei waren auch Vertreter der Mittelschule in Ensdorf. Sie darf sich nun auch für ein Schuljahr als „Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“ bezeichnen.

Umweltminister Thorsten Glauber erklärte, dass die Projekte in der Schule in mehrfacher Hinsicht wichtig sind. „Sie fördern das persönliche Engagement und die Eigeninitiative junger Menschen. Gleichzeitig leisten sie einen Beitrag zu mehr Umweltschutz im Schulalltag. Umweltschulen tragen zudem dazu bei, einen nachhaltigen, generationengerechten Lebensstil zu entwickeln.“

In der Ensdorfer Mittelschule hat man sich der Thematik „Nachhaltiges und faires Konsumieren“ angenommen. Konkret ging es um den Anbau und Verkauf von Bananen, Schokolade und Kaffee. De Schüler lernten, dass nachhaltiges Handeln in diesem Zusammenhang die ökonomischen, ökologischen und sozialen Bedingungen im Anbau, Handel und Verarbeitung der Produkte meint. Sie müssen so gestaltet werden, dass für die Beteiligten eine langfristige, die Ressourcen schonende Erwerbs- und Lebensgrundlage gewährleistet wird.

Auch hier kann man dazu einen Beitrag leisten. Indem man Fair-Trade-Produkte kauft und so die Kooperativen beziehungsweise die Bauern unterstützt. Die Schüler bildeten sich zu Experten aus und gaben ihr Wissen an die Eltern beim Schulfest bei einem Infostand weiter. Außerdem bastelten sie das Spiel Schokoland, das sie mit anderen Schülern und Eltern spielten. Bei der ersten Klimaschutzwoche im Landkreis sprach sich das Schulforum für eine Beteiligung aus. Jede Klasse entschied sich in der Klimaschutzwoche für ein Projekt.

 
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