08.11.2019 - 10:40 Uhr
EnsdorfOberpfalz

Fahrzeugweihe bei der Feuerwehr Ensdorf

Pfarrer Pater Slawomir Niemczewski oblag es, das neue Mittlere Löschfahrzeug (MLF) der Feuerwehr Ensdorf zu segnen. Er wünschte unfallfreie Einsätze und betonte: "Feuerwehrdienst ist gelebte Nächstenliebe."

Die Fahnenabordnungen gaben den Rahmen für die Segnung des neuen Mittleren Löschfahrzeugs (MLF) und der TSF-Pumpe der Freiwilligen Feuerwehr Ensdorf, die Pfarrer Pater Slawomir Niemczewski nach der Begrüßung der Gäste durch Feuerwehrvorsitzenden Richard Reiser (am Pult).
Mehr als 20 Kameradinnen und Kameraden der der Patenwehr aus dem saarländischen Ensdorf waren zur Fahrzeugsegnung angetreten.

Am 20. August sei das Schmuckstück endlich bei der Firma Ziegler abgeholt worden, hatte Feuerwehrvorsitzender Richard Reiser bereits vorher berichtet. Nach intensiver Einführung werde es nun samt TSF-Pumpe kirchlich gesegnet. Dass er zahlreiche Ehrengäste und dazu Abordnungen der Wehren Wolfsbach, Rieden, des Patenvereins Thanheim, der Patenwehr aus dem saarländischen Ensdorf sowie der Wehren aus Gebenbach-Kainsricht und Mendorferbuch-Egelsheim, „mit welchen in interkommunaler Zusammenarbeit die MLFs angeschafft wurden“, begrüßen könne, freue ihn sehr.

Bürgermeister Markus Dollacker betonte, dass das neue Ensdorfer MLF auf die Bedürfnisse im Schutzbereich der Feuerwehr Ensdorf zugeschnitten sei. "Es ist gelungen, nicht nur das Notwendige, sondern auch viel Wünschenswertes zu ermöglichen." So seien knapp 270 000 Euro in das neue Fahrzeug investiert worden, hob er hervor und dankte für Zuschüsse der Regierung der Oberpfalz und des Landkreises. Sein besonderer Dank galt stellvertretendem Kommandanten Martin Reiser, der sich um Planung und Realisierung gekümmert habe, und allen Feuerwehrkameraden. „Ohne sie könnte eine Feuerwehr auch mit modernsten Fahrzeugen und Geräten nicht helfen.“

Eine Fülle von Aufgaben hätten die Feuerwehren heutzutage zu erledigen, wobei die namensgebende Aufgabe der Brandbekämpfung mittlerweile in den Hintergrund getreten sei, betonte Kreisbrandinspektor Hubert Blödt. Hinter ihm Ensdorfs Feuerwehrvorsitzender Richard Reiser.

Stellvertretender Landrat Hans Kummert beglückwünschte wie auch MdL Harald Schwartz die Ensdorfer Wehr zum neuen Feuerwehrfahrzeug. Beide bezeichneten die Freiwilligen Feuerwehren als wichtig und wertvoll, da sie ehrenamtlich Tag und Nacht zu Schutz und Hilfe der Bürger bereit seien. Eine Fülle von Aufgaben hätten die Feuerwehren heutzutage zu erledigen, wobei die namensgebende Aufgabe der Brandbekämpfung mittlerweile in den Hintergrund getreten sei, betonte Kreisbrandinspektor Hubert Blödt. Für die Bürger sei es beruhigend, dass die Feuerwehr das ganze Jahr rund um die Uhr einsatzbereit und in wenigen Minuten zur Stelle sei, sagte er. Jürgen Wolfert, Wehrführer der befreundeten Feuerwehr Ensdorf an der Saar, beglückwünschte die bayerischen Ensdorfer zum neuen Fahrzeug. Als Gastgeschenk hatte er neben einer Christophorus-Plakette auch Flüssiges aus dem Saarland mitgebracht. Flüssiges, ein Fass Bier, überreichte auch der Riedener Feuerwehrvorsitzende Martin Eichenseer.

Stellvertretender Kommandant Martin Reiser stellte das neue MLF auf einem Iveco-Fahrgestell mit 180 PS und permanentem Allradantrieb vor. Es wiegt mit Beladung 7,2 Tonnen und ist mit einem 1000-Liter-Löschwassertank, vier Atemschutzgeräten, Navi, Wärmebildkamera, elektrischem Überdrucklüfter und Netzmittelanlage ausgestattet. Besonderheiten des neuen Löschfahrzeugs sind die integrierte Mannschaftskabine (Z-Cab) für vier Personen, Dachfenster, Lichtmast mit elektrisch verstellbarer Lampenbrücke, Geräteraum und Umfeldbeleuchtung in LED, Motorsäge, Tragkraftspitze und Tauchpumpen. Anschließend lud Feuerwehrvorsitzender Richard Reiser zu einem Umtrunk in die Fahrzeughalle ein.

Ein flüssiges Präsent übergaben die Kameraden der Patenwehr aus dem saarländischen Ensdorf an Feuerwehrvorsitzenden Richard Reiser.
Mit einem Fass Bier an Feuerwehrvorsitzenden Richard Reiser besiegelte durch Vorsitzenden Martin Eichenseer (rechts) die Riedener Wehr ihre Freundschaft zu den Ensdorfern.
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