Update 20.07.2018 - 15:55 Uhr
EnsdorfOberpfalz

Stolz, erleichtert, zuversichtlich

Die Ensdorfer Mittelschule entlässt einen Jahrgang, der Spuren hinterlässt. Im übertragenen wie im Wortsinne.

Pfarrer Pater Hermann Sturm (rechts), Riedens Bürgermeister Erwin Geitner als Vertreter des Schulverbandes und Rektorin Helga Gradl (von links) gratulieren den Quali-Besten Phillip Eichenseer (1,9), Marie Fleischmann (2,1), Svenja Prifling (1,2) und Louis Weigert (2,1, ab Drittem von links). Bild: sön

(sön) "Letztes Jahr habt ihr einen bleibenden Eindruck hinterlassen, gemeinsam ein Mosaik geschaffen, das für uns alle sichtbar am oberen Pausenhof befestigt ist", unterstrich Rektorin Helga Gradl bei der Abschlussfeier in der Aula der Schule. Wie ein roter Faden zog sich der Bezug zu diesem einstigen Unterrichtsprojekt durch ihre Abschlussrede.

Vorerst aber freue sie sich, so die Rektorin, neben den Absolventen, deren Angehörigen und den Mitgliedern des Lehrerkollegiums auch lokale Prominenz begrüßen zu können. "Ihr habt es geschafft, seid an eurem letzten Schultag angelangt", betonte Riedens Bürgermeister Erwin Geitner als Vertreter des Schulverbandes. Das Ende der Schulzeit sei aber gleichzeitig der Anfang eines neuen Weges. Deshalb gebe er ihnen den Aphorismus mit:. "Wer etwas vermeiden will, sucht Gründe. Wer etwas erreichen will, sucht Wege."

Gemeinsamer Erfolg

Sein Dank, so Geitner, gelte den Lehrkräften für deren "hervorragende Arbeit", und den Absolventen wünsche er "eine gute und glückliche Zukunft". "Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich", gab Elternbeiratsvorsitzende Astrid Eichenseer den Absolventen mit auf den Weg und betonte, dass auch die Eltern stolz auf ihre Kinder seien und die Lehrer wohl erleichtert, wieder einen Jahrgang in dessen Zukunft entlassen zu können.

Mit dem Lied "Sommernacht" von der Gruppe Schariwari leitete Religionslehrer Thomas Peter einen Rückblick über die letzten fünf gemeinsamen Jahre mit der Abschlussklasse ein. Michelle Huttner und Laura Kiener brachten in einer mit Bildern begleiteten Rückschau viele zum Nachdenken, Schmunzeln und Lachen. Blumen und Präsente hatten sie für alle Lehrkräfte, die sie die vergangenen fünf Jahre begleiteten, parat. In ihren abschließenden Worten ging die Rektorin nochmals auf ihren Mosaik-Vergleich ein: Bunt gemischt wie diese Fliesenstücke seien die Kinder in der 5. Klasse an die Schule gekommen. Jeder habe seine Ecken und Kanten gehabt, "aber bei näherer Betrachtung erstrahlten eure individuellen Talente - wie Fliesenstücke in der Sonne".

Herausragende Leistungen

Jeder der Absolventen habe andere Farbtupfer gesetzt, "zusammen habt ihr ein gutes und lebhaftes Bild geprägt. Ein Klassenmosaik". Als Leuchtturm der Abschlussklasse schlechthin habe sich Svenja Prifling erwiesen.

Mit einem Quali-Schnitt von 1,2 habe sie die vergangenen Jahrgänge getoppt, "und landkreisweit gab es heuer nichts Besseres." Deshalb überreiche Gradl ihr zusätzlich zum Zeugnis "einen Rahmen, geschmückt mit eurem Mosaik". Der Bürgermeister schloss sich im Namen des Schulverbandes mit einem Präsent an. Mit einem Quali-Schnitt von 1,9 hat Phillip Eichenseer, gefolgt von den gleich starken Marie Gleichmann und Louis Weigert (je 2,1) abgeschnitten.

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