17.09.2020 - 09:25 Uhr
EnsdorfOberpfalz

Urgestein der DJK Ensdorf feiert 80. Geburtstag

Die Vereinsarbeit und das Pflastern: Das waren und sind die großen Leidenschaften des Ensdorfers Georg Schwender. Er feierte nun bedingt durch Corona in kleinem Rahmen seinen 80. Geburtstag in Thanheim.

Pater Slawomir Niemczewski (links) und Bürgermeister Hans Ram (rechts) gratulieren Jubilar Georg Schwendner.
von Redaktion ONETZProfil

Zum Gratulieren kamen auch Ensdorfs Bürgermeister Hans Ramund Pfarrer Pater Slawomir Niemczewski. Ram betonte, dass der Jubilar einen großen Beitrag zum Vereinsleben in der Gemeinde geleistet habe. Das zeige sich in seiner Funktion als Ehrenmitglied der DJK und als Vorstand des Schnupferclubs. Schwendner gilt als Gründungsmitglied des hiesigen Sportvereins. Der Fußball habe immer eine große Rolle in seinem Leben gespielt, sagte Schwendner selbst. Seit über 60 Jahren engagiert er sich bei der DJK. Außerdem ist er Mitglied bei der Feuerwehr Thanheim.

Seinen 80. Geburtstag feierte er mit den vier Kindern, neun Enkeln und fünf Urenkeln. Nur seine geliebte Frau Waldtraut fehlte an diesem Tag schmerzlich. Sie starb 2013. Schwendner bezeichnet es als eines der schlimmsten Jahre in seinem Leben. Neben dem Tod seiner Frau hatte er mit starken gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und musste innerhalb von zwei Jahren vier Mal operiert werden. Seither habe er Schwierigkeiten mit der Atmung und sei daher nur sehr wenig körperlich belastbar.

Dabei sei es immer die Arbeit gewesen, die ihm viel Freude gemacht habe. Schwendner ist eines von elf Kindern. Er hat nach seinem Schulabschluss eine Ausbildung zum Schlosser gemacht. Bei Siemens lernte er schließlich seine Frau kennen. Die meiste Zeit seines Arbeitslebens verbrachte er bei Tauber Bau in Nürnberg als Staplerfahrer. Selbst in seiner Freizeit arbeitete er viel und gerne. "Vor allem das Pflastern hat mir einfach immer Spaß gemacht." Das gehe heute nicht mehr, dennoch gebe es noch genügend zu tun. Er helfe, wo er kann, gehe zu fast allen Vereinssitzungen und sei ohnehin gern unter Menschen.

Besondere Ziele hat er sich für die kommenden Jahren nicht gesetzt. "Ich bin zufrieden mit dem, was ich habe. Ich hoffe, dass das noch viele Jahre so bleibt."

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