09.03.2020 - 14:58 Uhr
EnsdorfOberpfalz

Verbesserung der Breitbandversorgung durch Glasfaserkabel in Ensdorf

„Schnelles Internet ist die Infrastruktur der Zukunft und gerade für den ländlichen Raum von entscheidender Bedeutung“, betonte CSU-Gemeinderatskandidat und Kommandant der Feuerwehr Wolfsbach, Dominik Ernst, bei einem „Feierabend-Seidl.

Gemeinderatskandidaten CSU mit Bürgermeister Markus Dollacker (Vierter von rechts).
von Autor LMAProfil

In der Gemeinde Ensdorf konnte bereits mit dem Ausbau der Glasfaser bis in die größeren Ortsteile eine Verbesserung der Breitbandversorgung erreicht werden, so sind fast 95 Prozent der Haushalte jetzt schon gut versorgt, heißt es von der CSU. „Mit den beiden Hotspots für Bayern-W-lan am Kloster und in Wolfsbach am Feuerwehrgerätehaus reihen wir uns in die 20000 Hotspots in Bayern mit ein“, sagte CSU-Gemeinderatskandidat Johannes Bösl, forderte aber auch einen für Thanheim.

"In einem zweiten Ausbauschritt werden die noch nicht mit schnellem Internet versorgten Haushalte direkt mit Glasfaser erschlossen“, berichtete Bürgermeister Markus Dollacker laut einer Presseinfo der CSU. „Die Verträge mit der Telekom sind hierfür schon unterschrieben und bis Ende 2022 hat sich die Telekom verpflichtet, diese fertig zu stellen. Die Gemeinde Ensdorf hat zudem einen Masterplan erstellen lassen, um jedes Gebäude mit Glasfaser zu erreichen. Dies ist Voraussetzung für die Umsetzung der Gigabit-Förderung.“

Mit Fertigstellung der laufenden Maßnahmen beim Breitbandausbau werden in der Gemeinde Ensdorf 100 Prozent der Haushalte und Betriebe Zugang zu schnellem Internet haben. Durch das hervorragende bayerische Förderprogramm werden so für den Netzausbau insgesamt 1,235 Millionen Euro mit einem gemeindlichen Anteil von 120 000 Euro investiert, so die Meinung der CSU-Vertreter.

„Direkte Glasfaseranschlüsse für Mittelschule Ensdorf und Rathaus Ensdorf sind beantragt. So wurde auch mit der Einrichtung des digitalen Klassenzimmers an der Mittelschule begonnen. Aber auch ein Online-Service-Portal fürs Rathaus wird momentan schon umgesetzt, in dem nahezu alle Verwaltungsleistungen rund um die Uhr nutzbar sind“, ergänzte Bürgermeister Markus Dollacker.

Die Gemeinde Ensdorf ist Vorreiter bei der Elektromobilität. Die Aufstellung der ersten öffentlichen E-Tankstelle im Landkreis Amberg-Sulzbach im Jahr 2014 vor dem gemeindlichen Teil der Klosteranlage in Zusammenarbeit mit dem ZEN war das Startsignal. Inzwischen wurden mit der gemeindlichen Infrastrukturfirma INAS GmbH zwei weitere E-Tankstellen an der Schule und bei der Kinderkrippe errichtet. „Die inzwischen schon in die Jahre gekommene erste E-Tankstelle soll durch eine neue INAS E-Tankstelle ersetzt werden", forderte CSU-Gemeinderatskandidat Manuel Wondrak.

Zukünftig wird ein Teil der Investitionskosten durch den Verkauf der Elektrizität abgegolten. Bisher wurden durch Beschluss des Gemeinderates keine Gebühren erhoben, da die E-Mobilität gefördert werden sollte. In Zukunft aber, auch wegen der vermehrten Nutzung, sollen 35 Cent je KWh abgerechnet werden.

Die CSU-Gemeinderatskandidaten setzen sich, wie sie sagen, für die Beschaffung einer neuen Feuerwehrpumpe für die Feuerwehr Thanheim ein, da die derzeit im Einsatz befindliche Pumpe bereits 25 Jahre alt ist und sich die Probleme und Reparaturen häufen. Eine neue Förderpumpe kostet um die 15 000 Euro. Bei einem Zuschuss von 4700 Euro verbleiben 10300 Euro als gemeindliche Eigenmittel. Diese sollen in den Gemeindehaushalt 2020 mit aufgenommen werden und die Pumpe noch heuer beschafft werden. Außerdem soll die Bedarfsplanung, die Kreisbrandrat Fredi Weiß zusammen mit den drei Ortsfeuerwehren erarbeitet hat, weiter konsequent umgesetzt und die Neubeschaffung von Fahrzeugen für die Feuerwehren Ensdorf und Thanheim in den nächsten Jahren eingeplant werden, heißt es in der Presseinfo der CSU.

Gemeinderatskandidaten CSU mit Bürgermeister Markus Dollacker (rechts) bei der neuen Elektrotankstelle Mittelschule Ensdorf.
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