Sie konnten 42 neue Berufsstarter in der Oskar-von-Miller-Berufsschule in Schwandorf begrüßen. Diese Entwicklung war nicht unbedingt vorauszusehen und ist etwas ganz besonders, wenn man bedenkt, dass laut dem SHK-Landesfachverband wegen des demographischen Wandels bayernweit jedes Jahr fünf Prozent weniger Schulabgänger ins Berufsleben einsteigen. Dies bedeutet laut Schwandorfs Obermeister Zinnbauer, dass sich in den kommenden zehn Jahren die Ausbildungszahlen nochmals halbieren. Langfristige Folge sei ein massiver Fachkräftemange. Hier sei die Politik etwa mit einem attraktiven Fachkräfte--Zuwanderungsgesetz gefordert.
Ambergs Obermeister Dietmar Lenk und Stefan Bieda informierten über die Ausbildungshilfen vom Verband für die neuen Azubis sowie die Bedeutung einer korrekte Berichtsheftführung. Sie klärten doie Neuen auf, was sie in den kommenden dreoieinhalb Jahren im dualen Ausbildungssystem im Unternehmen, in der Berufsschule und Fachveranstaltungen so alles erwartet.
Ausschussvorsitzender Thomas Steinbacher und Fachbereichsbetreuer Sven Ruß ermutigten die Einsteiger, ihre Ausbildungszeit zu nutzen und sich stets gewissenhaft auf die wöchentlichen Schultage vorzubereiten. "Wenn es mal wo hakt, helfen die Lehrlingswarte der Innungen gerne weiter", sagte Wigbert Stangl. Dem Tüchtigen stünden neben einer guten Entlohnung derzeit Tür und Tor in allen Bereichen offen, vom Monteur, Kundendienst und SHK-Systemtechniker über Installateur- und Heizungsbaumeister bis hin zum Bachelor in Energie- und Gebäudetechnik.













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