Die Kolpingsfamilie und Jungkolping haben die Aktion von Kolpingwerk und Missio Anfang des Jahres in der Steinwaldstadt gestartet. Damals war Pfarrer Martin Besold der erste, der sein ausgedientes Handy in die Sammelbox warf. In zahlreichen Geschäften, in der Kirche sowie im Rathaus wurde seitdem fleißig gesammelt und am Ende gezählt.
Exakt 666 Geräte wurden aus der Bevölkerung für diese Aktion gespendet. "Allen Unterstützern gilt ein herzliches Vergelt's Gott", sagte Martin Besold. "Ein Teil stammt aus der Pfarrei Kastl und aus der evangelischen Kirchengemeinde Wildenreuth, die sich unserer Aktion anschlossen", fügte er hinzu.
Am Rande des Fastenessens der Pfarrei im Kolpinghaus überreichte er zusammen mit den Mitgliedern der örtlichen Kolpingsfamilie die ausgedienten Handys an Verena Weber von Missio. "Diese alten Geräte können noch viel Gutes tun", stellte Weber fest. Denn durch "Mobile-Box", den Partner von Kolpingwerk und Missio, werden die in den Handys enthaltenen Rohstoffe wiederverwertet und noch nutzbare Geräte zur Wiederverwendung aufbereitet.
"Für jedes Handy erhält Missio einen Anteil des Erlöses für Hilfsprojekte in der Demokratischen Republik Kongo und das Kolpingwerk unterstützt mit seinem Anteil des Erlöses die Bewusstseinsbildung für die Bekämpfung von Fluchtursachen", so die Vertreterin des Missionswerkes. Aber auch die Spender hätten etwas von der Sammelaktion. "Sie können sich Gedanken über den eigenen Konsum und über die Nachhaltigkeit machen."
In Erbendorf ist die Sammlung noch nicht zu Ende. Bis Ende Mai steht im Rathaus eine Sammelbox für alle "Nachzügler" bereit. Außerdem werden in den Kindergärten Sammelaktionen durchgeführt.













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