Die sechste vereinfachte Änderung des Bebauungsplans Nordöstliches Stadtgebiet „Naabberg“ war Tagesordnungspunkt der Stadtratssitzung. Bürgermeister Hans Donko wies darauf hin, dass der derzeit gültige Bebauungsplan aus dem Jahre 1991 stamme.
„In letzter Zeit haben sich die Bauvorhaben gegenüber der damaligen Bauweise erheblich verändert“, stellte Donko fest. „Bei Bauanträgen ist zunehmend mit Befreiungen zu arbeiten, die jedoch durch das Kreisbauamt immer häufiger nicht mitgetragen werden.“ Deshalb sei es sinnvoll, den Bebauungsplan entsprechend anzupassen.
Das Bauamt habe nach seinen Worten deshalb eine Änderungsplanung ausgearbeitet. Zukünftig seien nicht mehr durch einzelne Geschosse festzusetzen, sondern die Gebäudehöhen durch eine Festsetzung der Wandhöhen und Firsthöhen zu regeln. „Um den städtebaulichen Entwicklungen weiterhin Rechnung zu tragen, werden die festgesetzten Dachneigungen und Dachformen ebenfalls keiner Regelung mehr unterworfen“, so Donko. Auch werden die bislang eng gefassten Baugrenzen vergrößert.
„Diese Bebauungsplanänderung ist ein Beitrag zur Entbürokratisierung“, stellte der CSU-Fraktionsvorsitzende Johannes Reger fest. Positives Signal auch aus der SPD-Fraktion. Nach Stadtrat Bernhard Reis dürfe die Stadt der Entwicklung nicht entgegenstehen. Auf die Frage von Stadtrat Reinhold Kastner, ob diese Regelungen auch auf andere Bebauungspläne übertragen werden können, sicherte Bürgermeister Hans Donko eine entsprechende Überprüfung zu.













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